Benutzername:
Passwort:

>> Passwort vergessen

05.02.2012 | 19:45 |
+ Text   - Text

Stipendien für die Reichen?

KOMMENTAR VON ANTON JOHANN FUCHS

Diese Ungerechtigkeit schreit zum Himmel, meint SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl: 2790 Bauernkinder bekommen eine Studienbeihilfe, weil das angebliche Einkommen der Eltern durch die Pauschalierung so niedrig ist.
2790 von rund 270.000 Studierenden. Nimmt man diesen die Beihilfe weg, wäre der Staat wohl gerettet.
Eigentlich sollten die Bauern nicht über Bauernhass der SPÖ klagen, sondern Danke sagen: Schafft man die Pauschalierung ab und besteuert das Einkommen nach den tatsächlichen Einnahmen, zahlen die Bauern um 70 Millionen Euro mehr in die Staatskasse ein. Dafür liefern sie um 100 Millionen Euro weniger an die Sozialversicherung ab, die sie jetzt durch die Pauschalierung mehr zahlen. Macht 30 Millionen Mehreinnahmen. Aber nicht für den Staat ...




Drucken delicious Mister Wong rss

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingelogged sein!
Benutzername  
Passwort  
     
unbekannt
06.02.2012 09:28

(1)
Aha ...
und wie hoch ist der Zuschuss den die Bauernkrankenkasse jährlich braucht um überhaupt arbeiten zu können?

Eine Antwort wäre schön denn ich weiß es nicht. Ich erinnere mich aber an öS 500 Millionen jährlich aus früheren Zeiten und glaube nicht das es weniger geworden wäre.
06.02.2012 09:54

(0)
Die Bauernkasse .....
....wurde in die selbständigen kasse eingegliedert !
unbekannt
06.02.2012 14:29

(2)
A eh ....
..na dann! Das ändert eh nixx weil die kassieren letztlich auch wieder Massenhaft Zuschüsse! Für Pension & Krankenversicherung!

Stimmt aber, hatte ich schon vergessen!
roda
06.02.2012 11:14

(1)
her mit dem Zaster...
Egal, wie man es dreht oder wendet, die Großbauern müßen einmal ordentlich in die Pflicht genommen werden - und zwar sowohl was ihre Steuerpflicht als auch ihre Beiträge zur Sozialversicherung betrifft.
Viel zu lange wurden sie schon geschont, nun wären sie auch einmal fällig, auch wenn die ÖVP in klassenkämpferischer Manier das gerne verhindern möchte.
07.02.2012 11:48

(0)
Anfrage an Herrn Fuchs
Wie hoch ist die Grundsteuer von einem Hausbesitzer mit ca. 1 ha und wie viel bezahlt ein Landwirt für 100 ha.
Nicht vergessen die Subvention für diese 100 ha. von Brüssel und Österreich.
roda
07.02.2012 17:01

(1)
tendenziös
Ich finde diesen Kommentar von Hr. Fuchs auch etwas tendenziös formuliert.
Es wäre daher auch hinterfragenswürdig, ob Hr. Fuchs selbst ein Landwirt ist oder ob sonst ein "Nahverhältnis" zum "bäuerlichen Umfeld" vorhanden sein könnte.
08.02.2012 06:39

(0)
Sie vergleichen da Äpfel mit Birnen
Abgesehen davon, das es bei uns weder viele Bauern mit 100 Hektar und noch viel weniger Hausbesitzr mit 10.000 Quadratmeter Garten gibt: Der Großbauer zahlt schätzungsweise 150 bis 200 Euro im Jahr, der "Großgärtner" um die 1000 Euro.
Das eine ist Luxus, das andere Produktionsmittel.
Biede Zahlen sind für mich zu niedrig. Die Grundsteuer geht an die Gemeinden, und deren Aufgaben sind enorm gewachsen, auch zugunsten er Grundbesitzer. Eine moderate Erhöhung fände ich gerecht.
08.02.2012 11:23

(0)
Herr Johannes
Das fasst kein Hausbesitzer 10 000m² Grund rund um sein Haus besitzt, ist sicherlich jedem klar.
Ich wollte nur der Einfachheit halber 1ha gegen 100 ha gegenüberstellen.
Um die Sache zu klären, habe ich bei der Gemeinde, welche die Grundsteuer einhebt, nachgefragt.
Sie verwies mich an das Finanzamt. Dort konnte man keine allgemeine Aussage tätigen, denn die Berechnung sei sehr kompliziert und hänge von verschieden Faktoren ab.
Also auch Ihre Schätzung ist für die Katz.
Aber schauen Sie einmal bei den Förderungen für die Bauern nach, www.transparenzdatenbank.at, da können Sie nachlesen welche horrende Summen da einige beziehen.
Und wenn wir schon dabei sind, wenn die Kinder nicht studieren sondern einer Arbeit nachgehen, dann fahren sie mit dem geförderten Agrardiesel zum Arbeitsplatz.
roda
08.02.2012 11:43

(0)
sehe ich etwas anders
Man kann es drehen und wenden, wie man will, aber die Privilegien der Großbauern kann man nicht wegdiskutieren, allein schon was die Steuerpauschalierungen betrifft - sogar Hr.Raidl, also kein Roter, sieht das so.
Eines ist aber auch klar erkennbar - die stärksten Reformbremser sind die diversen Kammern - und da allen voran die Bauernkammer bzw. die Landwirtschaftskammer, da hier noch eine Denkweise wie in den 80-er Jahren vorzuherrschen scheint.
Mit diesen "klassenkämpferischen" Tönen wird es nie zu gerechten Steuerreformen kommen, ausser man setzt sich einmal gegen diese "Mafia" durch!


Mehr zum Thema Meinung
20.05.2012 | 20:18
2

Spindeleggers Problem mit seinem Regierungsteam
Meinung / LEITARTIKEL VON MARTIN GEBHART
>> mehr
21.05.2012 | 00:00

Zuviel Milch ist ungesund
Meinung / VON ANTON JOHANN FUCHS aj.fuchs@noen.at
>> mehr
21.05.2012 | 00:00
1

Zurück ins Mittelalter
Meinung / HEINZ BIDNER über Konsequenzen des Imageverlustes von Bausparen und ...
>> mehr
21.05.2012 | 00:00

Für „Kleine“ wird es teuer
Meinung / VON ROUVEN ERTLSCHWEIGER r.ertlschweiger@noen.at
>> mehr
20.05.2012 | 20:42
1

Eine echte Chance
Meinung / THOMAS JORDA über das neue Dramatiker-Stipendium des Landes.
>> mehr




ARTIKELARCHIV
2012: Mai April März Februar Januar
2011: Dezember November Oktober September August Juli Juni Mai April März Februar Januar
2010: Dezember November Oktober September
» News  Politik | Chronik | Wirtschaft | Sport | Verkehr | Kultur & Medien | Gesellschaft | Meinung | Wetter | Bildung
» Lokales  NÖN-Ausgaben | Unsere Feuerwehren | Schulpartner | Chöre | NÖ-Wetter | Webcam Wetter | Panoramakamera
» Fotos  Fotos | Fotowettbewerbe | Videos
» Freizeit  Veranstaltungen | Heurigenkalender | Kino | Reise | Erlebnis | Gutscheine | Vorteilszone | Buch-Tipp
» WIR dabei  Aktionen | Gewinnspiele | Leserclub/Shop | Wir präsentieren | Festivals | Startreff | Schinkels Tagebuch
» wohinTipp 
» Extras  Energie | Auto | Digital | Gesundheit | Haus & Garten | Horoskop | Kulinarisch | Tierecke | Mondkalender | Beilagen
» Anzeigen  Kleinanzeigen bestellen | Jobanzeigen | Immobilien | Anzeigentarife | Online-Anzeigentarif | Online-Werbung
» Abo/Service  Info & Kontakt | Abo-Service | Archiv | Impressum | Anzeigentarife
» ePaper