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06.02.2012 | 00:00
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Auf Staatsbesuch in Sofia
Freundschaftliches Treffen mit dem neuen Staatspräsidenten Rosen Plevneliev in Sofia.
INTERNATIONALE BEZIEHUNGEN / Als seinen ersten internationalen Gast empfing Bulgariens Staatspräsident nun Pröll.

  • Freundschaftliches Treffen mit dem neuen Staatspräsidenten Rosen Plevneliev in Sofia. Freundschaftliches Treffen mit dem neuen Staatspräsidenten Rosen Plevneliev in Sofia.
Bild von
VON MARTIN GEBHART

Es war kein üblicher Besuch eines Landeshauptmannes bei einem Staatspräsidenten und einem Premierminister. Es war ein freundschaftlicher Staatsbesuch, der von einer riesigen Schar von bulgarischen Medien begleitet wurde. Landeshauptmann Erwin Pröll war der erste internationale Staatsgast, den der neue bulgarische Staatspräsident Rosen Plevneliev empfing. Danach traf er mit Premierminister Boyko Borissov zusammen, den er um Unterstützung im Kampf gegen die Schlepperbanden ersuchte.

Dass Erwin Pröll mit seiner Delegation in Sofia so freundschaftlich aufgenommen wurde, kommt nicht von ungefähr. Seit einigen Jahren gibt es enge Verbindungen zwischen Bulgarien und Niederösterreich. Einer der wichtigsten Faktoren ist dabei die EVN, die in Bulgarien bislang sehr gute Arbeit geleistet hat. Etwa mit der Cogenerationanlage in Plovdiv, die rund 40.000 Kunden mit Strom und Wärme versorgt. Jetzt ist die EVN bei dem Kraftwerksprojekt „Gorna Arda“ dabei, das über 100.000 Menschen mit Strom aus Wasserkraft versorgen soll.

Doch zurück zum Staatsbesuch: Staatspräsident Rosen Plevneliev war zuvor schon zweimal in NÖ als Gast beim Europaforum Wachau gewesen. Damals noch als Bulgariens Regionalminister. Auch Premierminister Boyko Borissov war im Stift Göttweig zu Besuch gewesen.

Er empfing Erwin Pröll trotz der klirrenden Kälte bereits am Tor und nicht – wie üblich – im Büro, wo er all seine internationalen Treffen – von Barack Obama über Angela Merkel bis hin zum Papst – mit Bildern dokumentiert hat. Dort besprach Borissov mit Pröll nicht nur das Projekt des Kraftwerks „Gorna Arda“, sondern auch die Donauraum-Strategie sowie die europäische Förderpolitik im Hinblick auf die Regionen, die ja ab 2014 neu geregelt werden soll.

Und Erwin Pröll bat Borissov im Hinblick auf das Flüchtlingslager in Traiskirchen, dass Bulgarien im Kampf gegen das Schlepperwesen mithelfe, da ja eine Schlepperroute durch das Land führe. Dazu sei es notwendig, dass Bulgarien Mitglied des Schengenraumes werde, was Pröll unterstützen will.





Fink (1101)
06.02.2012 10:05

(0)
Darin sind sie Meister die oesterreichischen Politiker
wenn sie aus dem Allgemeingut Fluss und Donaustrom eine nie versiegende Geldquelle fuer die Verbundgesellschaft machen koennen. So als ob der Naturraum Fluss ihr Eigentum waere.

Flusskraftwerke sind ein Verbrechen an allen Lebewesen die nur im Fluss gedeihen koennen.

Windraeder sind da viel sinnvoller, aber einem alten Hund wie dem Proell kann man halt keine neuen Tricks mehr beibringen.
Bahnweiche (524)
06.02.2012 18:39

(0)
Was phantasierst du da von
Verbund, Fluss und Pröll?
Wenn, dann EVN.
Und deine Erfahrungen über Wasserkraft und Windkraft hast du wahrscheinlich vom Spielen von Elektrokontakt mit deiner Mami.
Aber du musst ja prinzipiell zu jedem Thema deinen Senf dazu geben und dich Wichtig machen.
unbekannt (29)
06.02.2012 19:03

(0)
Na ja aber ...
..EVN ist eine Landesgesellschaft. Was da rein- oder rausgeht ist letztlich doch Landessache. Gewinne und Verluste fließen letztlich an das Land NÖ bei der EVN.

Damit wird, mittlerweile unübersehbar, die Politik finanziert. Brauchen sie Geld, steigen Strom- und Gaspreise.

Brauchen Sie keines - bleiben die Preise gelich, egal was auf dem Weltmarkt los ist. Nur wenns teurer wird am Weltmarkt wird gelich der Preis erhöht, wirds billiger bleibt alles wie es war.

Na ja, sieht man mal von der letzten Preissenkung der EVN ab. Gerade mal 1,6 % wurde da gesenkt obwohl die Großhandelspreise schon seit langen um 14% gefallen sind.

Aber für diesen Fall haben sie sich ja einen "klassen Schmäh" gleich miteingebaut: Sie kaufen den Strom über drei Jahre im voraus - na toll, da bleibt genug Luft um immer eine Ausrede zu haben was?

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