Niederösterreichs Grüne haben am Montag in einer Pressekonferenz anlässlich ihrer Klubklausur ihren Finanzplan für 2012 offengelegt. Demnach erhält die Partei im heurigen Jahr 1.237.155 Euro Parteienförderung, addiert man Mitgliedsbeiträge etc., verfügen die Grünen über ein Budget von 1.298.290 Euro, erklärte Landesgeschäftsführer Thomas Huber. Genau dieser Betrag soll auch ausgegeben werden, womit man „als einzige Partei schuldenfrei“ sei, betonte Huber.
Für den Landtagswahlkampf 2013 ist ein Budget von einer Million Euro eingeplant. Natürlich würde man gerne mehr ausgeben, aber das gehe eben nicht, meinte Huber: „Wir werden eben einen sehr kreativen Wahlkampf führen“, bei dem Wert auf Effizienz gelegt werde. Die Abrechnung für den Wahlkampf wolle man dann auch veröffentlichen.
Thematisch möchte man 2012 vor allem auf Demokratie – die verpasste Chance auf Abschaffung des Proporzes –, die Finanzen des Landes und Umwelt bzw. Energie setzen. Man werde sich weiterhin entschieden gegen die Spekulationen mit öffentlichen Geldern einsetzen, so die Grüne Klubobfrau Madeleine Petrovic in Richtung ÖVP-Landeshauptmannstellvertreter Sobotka: „Öffentliche Gelder trägt man nicht ins Casino.“
Gekleidet waren alle Teilnehmer an der Klubklausur übrigens in grünen T-Shirts mit Bild einer Seife und dem Slogan „Wir bleiben sauber“. Wobei sie diesbezüglich auch den Einsatz für Erneuerbare Energie ansprachen, der in NÖ noch zu wenig sei. Gleichzeitig forderten sie Hände weg vom Schiefergas im Weinviertel.







