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15.02.2012 | 11:56
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Regierung plant Grundsteuer-Neubewertung

Die Regierung plant nun offenbar doch eine Anhebung der Grundsteuer. Konkret sollen die seit Jahrzehnten nicht mehr an den Marktwert angepassten "Einheitswerte", auf deren Grundlage die Steuer berechnet wird, per 1. Jänner 2014 neu bewertet werden.

Nach Angaben des Finanzministeriums sind ausschließlich die landwirtschaftlich genutzten Flächen betroffen, nicht aber sonstige Immobilien. Voraussetzung für die Neubewertung ist demnach ein Modell, mit dem Landwirtschaftskammern aller Bundesländer leben können.

In der Beilage zum Budgetbeschluss findet sich eine Liste mit 20 noch nicht konkret bezifferten Sparmaßnahmen, darunter auch eine Sonderabgabe für Spitzenpensionisten. Die Maßnahmen wurden nach Angaben von SPÖ und ÖVP zwar politisch akkordiert, müssen aber noch verhandelt werden. Die Liste wurde beim Sonderministerrat am Freitag als Beilage zum Sparpaket beschlossen - allerdings als reine Überschriftenliste ohne inhaltliche Details und ohne konkret bezifferte Sparsumme.

Der Titel der Beilage lautet folglich "Politische Maßnahmen ohne Summen". Darin findet sich neben der Verkleinerung des Nationalrats, des Bundesrats und der Regierung auch eine Liste mit 20 Maßnahmen, von denen ein Gutteil im Sparpaket noch nicht eingeplant wurde.

Eine der Maßnahmen im Pensionsbereich ist der "Pensionssicherungsbeitrag für privilegierte Pensionen". Laut dem Sprecher von Vizekanzler Spindelegger geht es dabei um besonders hohe Sonderpensionen u.a. bei ORF und Nationalbank (OeNB), für die zusätzlich zum Pensionssicherungsbeitrag noch ein Sonderbeitrag eingeführt werden soll. Ebenfalls noch vorgesehen ist gemäß der Liste: Ein neues "LehrerInnendienstrecht", Einsparungen im Kyoto-Prozess und die "Redimensionierung" der Regulatoren (also u.a. E-Control, RTR).





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Fink (1101)
16.02.2012 14:09

(0)
Differenzierung heisst das Zauberwort
Aufschluesselung heisst das Zauberwort.

So wie in allen politischen Belangen.

Die "oesterreichischen" Medien sind dazu aber offenbar nicht willens
oder imstande.

Da ist zum Beispiel von Pensionskuerzungen die Rede.

Was nun, bei den 750 oder bei den 400 000 Euro im Monat?

So ist es auch bei den Bauern.

Das hirnlose hinhacken auf die Bauern im Allgemeinen ergibt keinen Sinn. Auch die Erhoehung der Einheitswerte ist ein reiner Holler.

Dort wo kraeftig von einzelnen und Iteressensgruppen abgesahnt wird muss man ansetzen, so wie ueberall in der Wirtschaft.

Der Hannes Androsch ist ja auch kein Sozialdemokrat und
trotzdem reisst er immer noch als Sozialdemokrat das
bloede Kapitalistenmaul auf.
  Amier (15)
16.02.2012 10:55

(0)
Amier, Transparenzdatenbank
Entschuldigung, mein Fehler.
Habe wie sie vor Jahren öffentlich wurde hinein gesehen und da traute ich meinen Augen nicht, die Dauerraunzer bekommen Förderungen von dem andere fünfköpfige Familien 2 Jahre leben müssen. Von den Einnahmen aus dem laufenden Betrieb ganz zu schweigen.
  Amier (15)
15.02.2012 18:32

(0)
Landwirte
Ich kann euer Geraunze schon nicht mehr hören.
Wenn ich auf www.transparenzdatenbank.at nachlese, wie viel Förderungen ihr bekommt, wird mir schlecht.
Roda hat vollkommen recht.

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