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06.02.2012 | 12:56
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Verkehrsministerin Bures startet Verwaltungsreform
(© APA (Archiv/Hochmuth))
Verkehrsministerin Bures will als Beitrag zum Sparpaket eine Verwaltungsreform in ihrem Ressort starten. Mit Maßnahmen in den Bereichen Kompetenzbereinigung zwischen Bund und Ländern, Konzentration auf Kernaufgaben, moderne Verwaltung und effiziente Ressourcenbewirtschaftung soll jährlich rund eine Million Euro eingebracht werden.

Durch die Übertragung von Nebenbahnen und Straßen vom Bund an die Länder soll zusätzlich im mehrstelligen Millionenbereich eingespart werden. In Oberösterreich will Bures im kommenden Halbjahr insgesamt 200 bis 300 Kilometer an Nebenbahnen an die Länder abgeben.

Nachdem mit Niederösterreich und Salzburg bereits einige Bahnstrecken an die Länder übertragen wurden, sollen heuer in Oberösterreich bis zu 300 Kilometer Nebenbahnen an das Land abgegeben werden. Strecken mit "touristischen oder nostalgischem Nutzen" sollen regional geführt werden, argumentierte Bures. Auch bei den Straßen soll weiter redimensioniert werden, Verhandlungen über den Verzicht auf Autobahnen laufen etwa in der Steiermark. Außerdem werde das Verkehrsarbeitsinspektorat in die zentrale Arbeitsinspektion des Sozialministeriums eingegliedert, kündigte die Ministerin an.

Nicht "um das große Geld zu holen", sondern "um eine Konzentration auf die Kernaufgaben" zu ermöglichen, würden Beteiligungen des Verkehrsministeriums, die "nicht von strategischer Bedeutung" sind, abgegeben, sagte Bures. Die Bundesanstalt für Verkehr werde sich auf ihre Kernaufgaben, die für die Verbesserung der Verkehrssicherheit unmittelbar notwendig sind, konzentrieren, etwa die verkehrstechnische Fahrzeugprüfung, Gefahrgutkontrollen und Unfallforschung.

In der Verwaltung sollen Doppelgleisigkeiten abgebaut werden, das Österreichische Patentamt etwa werde mit dem teilrechtsfähigen Bereich "Serv.ip" zusammengelegt und aus der Bundesverwaltung ausgegliedert.





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Buergermeisterr (107)
08.02.2012 09:24

(0)
Na bitte net...
..net schon wieder eine Reform die keine wird!! Nur tausende Seiten Drucksorten, Farbänderungen, ausgetauschte Logos, Millionen Kosten für nichts! Und das alle paar jahre einmal, hochgerechnet auf alle Ministerien, Staatsbetriebe, ergibt das ein riesen Loch im Säckel! Einige Auftragsnehmer würd es freuen! Hört auf und Reformiert euch - WEG!
unbekannt (29)
06.02.2012 23:37

(0)
Na toll ....
..da wird reformiert und letztlich wird die Reform ergeben das noch mehr Leute arbeitslos sein werden und dann wird die ÖVP wieder über die Arbeitslosen herfallen, sie Schmarotzer schimpfen und dergleichen usw. usf.!

Das einzig gute an der Sache, langfristig gesehen: Sie schaufeln scih damit selber das Grab denn wenn die "Reformen" im Sinne der ÖVP dann auch abgeschlossen sind werden sie wohl alle sehend sein!

Zur EInkehr ist es nie zu spät, das behaupten auch die Säufer und denken sich doch wieder einmal zu rasieren wenn sie statt dem Spiegel die Haarbürste erwischen!

Jede Kleinigkeit hilft sprach die Mücke und pisste ins Meer!
roda (169)
06.02.2012 23:17

(0)
ein bescheidener Anfang
Fr.Bures zeigt wenigstens noch etwas guten Willen, eine wirkliche Verwaltungs-bzw. Strukturreform würde aber schon ganz anders aussehen.
Von der Abschaffung des BP-Amtes angefangen bzw. der Reduzierung sämtlicher politischen Gremien bis auf Gemeindeebene hinab wird überhaupt nichts getan - also wo sind da Reformen erkennbar?
Alles nur eine Farce, wir haben es wieder nur mit einem Belastungspaket zu tun.
Wie gesagt, Fr.Bures zeigt zumindest noch in bescheidenem Maß etwas guten Willen, aber mehr schon nicht.

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