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22.02.2012 | 14:41
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WKO-Chef Leitl wettert gegen "Steuer-Ajatollahs"
(© APA (Schlager))
Beim inzwischen dritten politischen Aschermittwoch des ÖVP-Wirtschaftsbundes hat dessen Chef, Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl, am Mittwoch in Klagenfurt vehement vor einem neuen "Abkassierpaket" nach der nächsten Nationalratswahl 2013 gewarnt.

Das aktuelle Sparpaket garantiere nicht, das nicht ein Neues notwendig werde.

"Bis 2016 plant der Bund laufend eine weitere Nettoneuverschuldung", kritisierte Leitl vor Funktionären des Wirtschaftsbundes aus ganz Österreich. Er forderte auch einen "Zukunftsplan 2022" für Österreich.

Nach Leitls Rechnung gebe es ein Nulldefizit, wenn Bund, Länder und Gemeinden im Rahmen des Sparpakets nur weitere fünf Prozent bei ihren Ausgaben eingespart hätten. Eine neue Steuerdiskussion sei aber "nicht standortverträglich". Nach dem jetzigen Sparpaket sei alles für Strukturänderungen zu tun - "wir bleiben da drauf, sonst heißt es weiterzahlen für alle. Es geht ums Erneuern, nicht ums neu besteuern." Das aktuelle "Abkassierpaket" sei nur notwendig geworden, weil "Experten wie RH-Präsident Josef Moser oder die Wirtschaftsforscher Karl Aiginger und Bernhard Felderer vorher nicht gehört wurden. Und neue Steuern treffen immer nur die Leistungsträger."

In Österreich ortet er eine "masochistische Lust, immer nur wegzunehmen, statt zu überlegen, wie wir gemeinsam besser werden können". Wenn der Fiskus von den Reichen etwas wolle, solle er wieder Studiengebühren einführen. "Der Master ist gratis, der Meister kostet tausende Euro - das geht nicht!", sagte Leitl. "Das ist unsinniges ideologisches Denken im Steuersystem; Parteipolitik ist hierbei wichtiger als die Standortpolitik - stoppt die Steuer-Ajatollahs".

Die Oppositionsparteien nahm Leitl ins Visier, weil sie für die Schuldenbremse nicht zu gewinnen gewesen seien. Dabei hätten sich FPÖ, Grüne und BZÖ selbst ausgebremst: "Es gibt dort wohl keinen Anspruch, Verantwortung für das Land zu tragen." Dabei lohne sich Mut zum Gestalten, so Leitl mit Hinweis auf die Steiermark, die er als Vorbild für die Bundesregierung hinstellte.





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unbekannt (4)
23.02.2012 10:50

(0)
Interessanter Aspekt!
Der Meister kostet tausende von Euros, der Master kostet nichts ....

Da kommt man dann schon irgendwie ins grübeln.

Andererseits: Wer weiß denn noch was richtig ist und wäre? Ich traue mich das nicht zu beurteilen! Die Optik schaut allerdings schon etwas schief aus betrachtet man es so.

Ein Überhang der "Kopfgesteuerten" könnte auch gesehen werden wie der bekannte Spruch von zuvielen Häuptlingen und zuwenig Indianern.

Letztlich ein bedenkliches Zeichen denn zuerst kommt das Fressen und dann die Moral! Vielleicht auch ein Symptom für den progressiven Zerfall?
22.02.2012 16:30

(1)
schulden
Die Schulden hat nicht die Opposition gemacht sondern die unver-
antwortlichen Politiker von "Rot und Schwarz". Das Volk ist nicht
für die Schulden verantwortlich sondern die Regierung, weil sie
nicht wirtschaften können!
22.02.2012 16:48

(1)
Oh ja, sie wirtschaften gut, ....
...für ihren sack !!! bei unseren korrupten luschen, bei allem was gemacht, gebaut, bestellt wird, wird die hand aufgehalten !!! " bitte eine kleine spende für die partei, oder für den jenigen schackl, der aufträge vergeben darf !!! " dann bekommen sie den auftrag ! so geht das in österreich, ist egal bei welchem auftrag, sei es straßenbau, flughafen, schulrenovierung, abfangjäger, in der kunst, bei der kultur, im sport, im sozialem, also, lange rede kurzer sinn, bei allem wird die hand aufgehalten, die korruptionisten wirtschften österreich in die nähe von griechenlad !!! da spielt es keine rolle, was das kostet, ob das projekt sinnvoll ist, auch wenn man noch so viel kredite aufnehmen muß, hauptsache es fällt für jeden etwas ab ! ! ! die kleinen bekommen kleine beträge, die großen große ! also die können mich beim wählen fest am arsch lecken, alle !

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