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20.02.2012 | 00:00
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„Bin kein Flipper“
Vater und Sohn. Ex-Radweltmeister Roland Königshofer (l.) ist stolz auf seinen Sohn Lukas. Der Mödlinger hat sich bei Rapid etabliert und vergangene Woche seinen Vertrag bis Sommer 2014 verlängert.
Der Mödlinger Lukas Königshofer (22) ist Rapids neue Nummer eins. Mit der NÖN sprach er über Bälle aufpumpen im Training, die Traum-Liga England und seine größte Stärke.

  • Vater und Sohn. Ex-Radweltmeister Roland Königshofer (l.) ist stolz auf seinen Sohn Lukas. Der Mödlinger hat sich bei Rapid etabliert und vergangene Woche seinen Vertrag bis Sommer 2014 verlängert. Vater und Sohn. Ex-Radweltmeister Roland Königshofer (l.) ist stolz auf seinen Sohn Lukas. Der Mödlinger hat sich bei Rapid etabliert und vergangene Woche seinen Vertrag bis Sommer 2014 verlängert.
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VON ROUVEN ERTLSCHWEIGER

Sein Vater Roland war dreifacher Radweltmeister im Steherbewerb, seine Mutter Monika Torfrau der Handball-Jugendnationalmannschaft. Dass man als Sohn da zwangsläufig mit Sport in Berührung kommen muss, liegt auf der Hand. An das berühmte „Sportler-Gen“ glaubt Rapid-Tormann Lukas Königshofer deswegen aber nicht. „Sicher bekommt man von seinen Eltern wertvolle Tipps mit auf den Weg, aber eine genetische Vorbelastung muss man mir erst beweisen.“

Zum Fußball ist Königshofer übrigens durch seinen Opa gekommen. „Der war der einzige Fußball-Fanatiker in der Familie. Mit ihm bin ich immer auf die Plätze gegangen.“ Bis zwölf hat „Luki“ am Feld gespielt, danach ist er zwischen die Pfosten gewechselt. „Weil es mir schon immer getaugt hat.“ Dass er in Hütteldorf in die Fußstapfen eines Funki Feurer oder Michi Konsel getreten ist, erfüllt den 22-Jährigen mit Stolz. „Es ist ein super Gefühl, die Nummer eins bei Rapid zu sein, und eine Bestätigung für die harte Arbeit der letzten Jahre. Zudem ist es witzig, wenn du auf der Straße erkannt und angesprochen wirst.“ Sein Verhältnis mit seinem Vorgänger Helge Payer ist indes ungetrübt. „Wir verstehen uns super, trainieren jeden Tag miteinander. Von meiner Seite her wird sich nichts ändern.“

Die Ziele? Einberufung ins  Team und England-Transfer
Seine größte Stärke sieht der 1,93 Meter-Hühne übrigens in seiner mentalen Fitness. „Ich bin kein Flipper. Mein Papa hat mir in dieser Richtung sehr geholfen und super Tipps gegeben, wie ich mit stressigen Situationen umgehen soll.“ Und seine größte Schwäche? „Sicher die Ungeduld – im Training ist weniger manchmal mehr.“ ÖFB-Teamchef Marcel Koller hat sich zwar noch nicht bei Königshofer gemeldet, dass eine Einberufung aber eines seiner größten Ziele ist, daraus macht der 91-Kilo-Mann keinen Hehl. Genauso wie der Sprung ins Ausland. Irgendwann. Am liebsten auf die Insel, denn seine Probetrainings bei West Ham und Blackburn haben ihm gezeigt, „dass England eine komplett andere Fußballwelt ist“.

Bis es so weit ist, heißt seine Realität Rapid. Sein Traumauto, ein Aston Martin, muss also noch warten. „Ich bin mit meinem VW Golf mit 90 PS auch zufrieden.“ Und dass er bei Rapid als „Junger“ immer noch die Bälle aufpumpen und einsammeln muss, macht ihm auch nichts aus. „Das ist einmal so. Wir sind eine super Truppe, und im Laufe der Zeit steigt man sowieso in der Hierarchie (lacht). www.lukaskoenigshofer.at

 





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