VON ROUVEN ERTLSCHWEIGER
Bei der Generalversammlung des Niederösterreichischen Fußballverbandes (NÖFV) Mitte Juni sind 516 Vereins-vertreter aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Bis dato haben sich nur Amtsinhaber Hans Gartner und sein Vize Ludwig Binder deklariert, dass sie sich der Wahl stellen wollen. Seit ein paar Tagen ist aus dem Duo aber ein Trio geworden. Der Kremser Herbert Steininger, wortgewaltiger Obmann der Hauptgruppe Spitzenfußball, hat sich nämlich jetzt auch entschlossen, anzutreten.
Steininger: „Ich habe die besten Voraussetzungen“
Seine plötzliche Sinneswandlung erklärt er so: „Ich habe von etlichen Vereinen eine SMS bekommen mit der Frage, warum ich nicht selbst Präsident werden will? Ich traue mich drüber und weiß auch, dass ich die besten Voraussetzungen habe.“
Steininger, der seit 52 Jahren im Fußball tätig ist und vom Spieler bis Obmann und Präsident jede Funktion innehatte, weiß bereits, wo er den Hebel im Falle einer erfolgreichen Wahl ansetzen würde. „Die Kommunikation mit den Vereinen muss klar verbessert werden, der NÖFV muss viel mehr auf die Klubs zugehen.“ Um auch formal antreten zu können, braucht er im Vorfeld die Zustimmung von 15 Vereinen. Das sollte sich machen lassen …







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