Anfang Juli soll das neue Stadion in St. Pölten in Betrieb genommen werden. Kein Wunder, dass die Arbeiten in der 26 Millionen Euro teuren Arena auf Hochtouren laufen. Hier ein Elektriker, da ein Fließenleger, dort ein Maler. Projektleiter Michael Hatz verfolgt das Treiben mit zufriedenen Augen. „Wir sind absolut im Zeitplan. Es wird sich alles ausgehen.“
Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt Hatz allerdings nicht. „Es ist ein spannendes Projekt, bei dem viel zu tun ist. Ich habe das Stadion von der ersten Minute an betreut. Es gilt, sehr viele Entscheidungen zu treffen.“ Wie zum Beispiel, welche Mannschaften beim Blitzturnier im Rahmen der Eröffnungsfeier teilnehmen werden. „Wir sind mit ein paar prominenten Teams im Gespräch, Details dazu müssen aber noch abgeklärt werden.“ Mit Rekordmeister Rapid wird man wohl nicht so schlecht liegen. Schließlich sind die Hütteldorfer Zugpferd Nummer eins und Garant für viele Fans. Dass man die Grünen in der Folge öfters sieht als nur bei der Eröffnung, um die „Baustelle“ muss sich St. Pölten Obmann Gottfried Tröstl kümmern. „Natürlich wollen wir in die tipp 3 Bundesliga. Ich bin mir auch sicher, dass sich eine Aufbruchstimmung ergibt, wenn wir erst einmal im Stadion spielen.“
Hatz: „Hier steckt viel Herzblut von mir drinnen“
Tröstls Ziel ist es, ein Fußballzentrum zu etablieren. Bis es so weit ist, wartet aber noch viel Arbeit. Sowohl im Stadion als auch im Verein. Dass die SKN-Kicker bald über ein perfektes Umfeld verfügen, dafür zeichnet übrigens auch Hatz verantwortlich. „Es steckt sehr viel Herzblut von mir in diesem Stadion. Wie der Fitness-Raum oder die gesamte Planung des Sportbereiches.“ So viel Komfort hatte Hatz nicht einmal selbst in seiner Zeit als Legionär in Italien.
Stadionrundgang - NÖ-Arena
Fotos: Erich Marschik








