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06.02.2012 | 00:00
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Jungwirth: "Was es wiegt, das hat es"
OLYMPIA-UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS:JUNGWIRTH
Die Anklageschrift gegen Ex-ÖOC-Generalsekretär Heinz Jungwirth ist fertig. Laut Staatsanwaltschaft soll er 2,7 Millionen Euro veruntreut haben. Er selbst zeigt sich kämpferisch.

VON ROUVEN ERTLSCHWEIGER

Sehr lange Zeit war es in der ÖOC-Affäre verdächtig ruhig, aber nun kommt Bewegung in die Sache. Wie die Staatsanwaltschaft Salzburg mitteilte, ist nämlich die Anklageschrift gegen Ex-ÖOC-Generalsekretär Heinz Jungwirth (60) fertig und soll auch schon bald beim zuständigen Landesgericht für Strafsachen in Wien eingebracht werden. Konkret wird Jungwirth darin der Vorwurf der Untreue gemacht. Insgesamt soll der ehemalige Generalsekretär des Österreichischen Olympischen Comites rund 2,7 Millionen Euro „in die eigene Tasche gewirtschaftet haben“. Laut Staatsanwaltschaft floss das Geld unter anderem „in einen Reitstall, Dressurpferde und in einen aufwändigen Lebensstil“. Zudem soll Jungwirth Rechnungen an Dritte mit ÖOC-Geldern beglichen haben, etwa für Autoreparaturen.

Jungwirth selbst sieht der Anklage relativ gelassen entgegen, wie er im Gespräch mit der NÖN betont. „Das etwas kommt, war ja jedem klar. Was mir indes nicht ganz klar ist, ist die Höhe der Summe von 2,7 Millionen Euro, und wie sich diese genau zusammensetzt. Zuerst waren wir bei neun Millionen, dann bei 6, dann wiederum bei 4,2 und jetzt eben bei 2,7.“

Das „große Finale“ nähert  sich mit Riesenschritten

Wenn man länger mit dem Mittergraberner (Bezirk Hollabrunn) spricht, hört man trotzdem eine Art Erleichterung aus seinen Worten heraus. „Ich bin wirklich froh, dass das alles bald abgeschlossen ist. Die letzten drei Jahre waren ja nicht gerade leicht für mich.“

Trotzdem zeigt sich Jungwirth auch kämpferisch, denkt noch lange nicht ans Aufgeben. „Die Anklageschrift ist jetzt einmal am Weg – und wenn sie da ist, dann schauen wir, was genau drinnen steht.“ Dass in der Causa noch längst nicht alles ausgestanden ist, ist eine weitere Sorge des Ex-ÖOC-Generals. „Jetzt wollen mir natürlich einige Herren auch etwas unterjubeln, mit dem ich gar nichts zu tun gehabt habe.“

Egal wie die Causa unterm Strich für Jungwirth ausgehen wird, er selbst will in jedem Fall alle Konsequenzen tragen. „Was es wiegt, das hat es. Bis es so weit ist, werde ich aber sicher weiterkämpfen.“





06.02.2012 09:28

(0)
Österreich ist ein korrupter stinkender Misthaufen !
wohin man schaut, ob in der politik, wirtschaft, sport, gemeinden, non profit organisationen, parteien, im kulturbetrieb und und und, allüberall sind korruptionisten am abgreifen !!! ungeniert und ohne skrupel !!! und warum machen sie das ??? weil ihnen in österreich nichts passiert !!! es ufert diese seuche geradezu aus ! sie ist auch nicht einzudämmen !!! die diebe werden nicht verhaftet, spazieren als honorige bürger durch die gegend, deren konten werden nicht gesperrt, sie genießen ungeniert ihr ergaunertes ! mit der ungenierten bemerkung : " was wiegt das hat`s " wenn mal was auffliegt hat man schon das ergaunerte auf den bahamas ! das haus gehört dann der frau, die pferde einem anverwandten, zu pfänden ist auch nichts, und über verhandlungen und die justiz macht man sich auch keine sorgen : " es gibt im höchsten falle eine bedingte " ist deren ganovensprech ! wenn man einige wie strasser grasser jungwirt und konsorten mal zu unbedingten haftstrafen verurteilen würde wie den elsner, eventuell würden es sich einige der diebe überlegen zuzugreifen !


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