Mit der Verpflichtung von Ex-Teamstürmer Sanel Kuljic wollte der ASK Mannersdorf die Weichen endgültig auf Meisterkurs stellen. Der 1. Klasse Ost-Verein, bei dem mit Yüksel Sariyer bereits ein Ex-Teamspieler kickt, soll sich mit Kuljic schon über ein Engagement einig gewesen sein. Gegen einige Tausend Euro Handgeld und Weihnachtsgeschenke für seine Kinder soll der 34-Jährige den Verbands-Anmeldeschein unterschrieben haben. Schließlich kam er aber doch noch bei tipp 3 Bundesliga-Schlusslicht SV Kapfenberg als Profi unter.
Mannersdorf-Präsident und Geldgeber Johann Hums reagierte auf Nachfrage der NÖN genervt: „Ich kommentiere das nicht. Da ist schon viel zu viel in der Zeitung gestanden, obwohl wir um das Gegenteil gebeten hatten.“
Gegenüber der Fußballergewerkschaft zeigten sich die Mannersdorfer weit gesprächiger, wie deren Vorsitzender Gernot Zirngast bestätigt: „Funktionäre aus Mannersdorf haben uns um Hilfe gebeten. Offenbar hat Kuljic wirklich die Anmeldung unterschrieben und dafür bereits Geld bekommen. Ich hoffe nur, dass sich das die Mannersdorfer auch schriftlich bestätigen haben lassen.“ Die Lösung? „Die müssen miteinander reden. Kuljic soll das Geld zurückzahlen. Sollte er es nicht mehr haben, dann muss es eben Kapfenberg vorstrecken“, schlägt Zirngast vor.






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