Doch der Ex-Weltmeister laborierte am Dienstag an einer Magen-Darm-Verstimmung. "Werner kränkelt ein wenig, ich wollte kein Risiko eingehen, dass er die anderen ansteckt", erklärte Trainer Dirk Wagner Schlagers Fehlen bei der Pressekonferenz am Dienstag. Sein Antreten am Freitag ist fraglich.
Der Deutsche Bastian Steger hatte im Hinspiel zwei Punkte geholt, beim Europa-Top-12-Turnier gelang Chen Weixing aber die Revanche. Der Austro-Chinese will auch im Schwechater Multiversum einen Sieg. "Momentan spiele ich sehr gut. Die Champions League ist wichtiger als das Top-12", sagte er. Stefan Fegerl gab sich kämpferisch: "Wir müssen eines der ersten beiden Spiele gewinnen, dann ist alles offen. Mit dem Publikum im Rücken können wir das 1:3 noch umdrehen."
Pikant ist die Situation des Saarbrücken-Spielers Joao Monteiro. Der Portugiese ist mit der SVS-Legionärin Daniela Dodean liiert, lebt in Schwechat und trainiert dort in der Werner Schlager Academy. Wagner sieht darin aber kein Problem. "Es ist ein Vorteil. Dadurch haben wir mehr Spieler auf gleichem Niveau", sagte der Coach. Die letzten Trainingseinheiten werden dennoch getrennt absolviert.
Die SVS-Damen gelten hingegen im Semifinal-Rückspiel gegen Linz AG Froschberg am Freitag (17.15/ebenfalls live ORF Sport +) nach dem 3:2-Auswärtssieg als Favoritinnen. Die chinesische Weltklasse-Spielerin Fan Ying, die Nummer eins, wird wegen des Streiks am Flughafen Frankfurt notfalls mit dem Auto abgeholt und jedenfalls spielen. Li Qiangbing glaubt gegen Liu Jia und Co. an den Finaleinzug. "Zu Hause haben wir einen großen Vorteil", sagte die Austro-Chinesin. Die Linzerin Liu Jia gibt sich angesichts der Klasse Fans keinen Illusionen hin. "Gewinnen ist da fast unmöglich, da muss schon ein Wunder geschehen."
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