Dass die allgemeine Teuerungsrate im Vorjahr bei stolzen 3,3 Prozent landete, ist zu einem Gutteil den überproportional gestiegenen Autokosten zuzurechnen. Der Pkw-Index kletterte laut Statistik Austria um 5,8 Prozent – vor allem wegen der hohen Spritpreise, die auf den hohen Rohölpreisen und der erhöhten Mineralölsteuer fußen.
Im Vergleich dazu entwickelten sich die Preise bei öffentlichen Verkehren gemäßigter, zumal die öffentliche Hand bei Bahn und Bus die Tarife mitbestimmt. Im Flugverkehr herrscht dagegen ein harter Wettbewerb, bei dem allerdings die hohen Treibstoffkosten durchschlugen.
„Entgegen den ungerechtfertigten Vorwürfen aus Politik und Interessenverbänden bewegen sich die heimischen Preise für Benzin und Diesel seit Jahren konstant unter dem EU-Durchschnitt“, sagt Christoph Capek, Geschäftsführer des Fachverbandes der Mineralölindustrie.
Das bestätigt Konrad Pesendorfer, Generaldirektor der Statistik Austria. Der stärkste Preistreiber im Vorjahr – die Spritpreise – wären in der Vergangenheit immer unter dem Niveau der Nachbarstaaten gelegen. Hier habe es nun eine Annäherung gegeben, „ohne dass der Preisvorsprung, den wir haben, gänzlich aufgegeben worden wäre“.
KOSTEN IM VERKEHR
Quelle: Statistik Austria







(
(