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03.02.2012 | 20:29
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Griechenland braucht mehr Milliarden für Rettung
(© APA (epa))
Die Gespräche über einen Schuldenschnitt für Griechenland werden am Samstag in Athen fortgesetzt. Dazu würden der Chef des Internationalen Bankenverbandes (IIF), Charles Dallara, und Jean Lemierre von der französischen Bank BNP Paribas in die griechische Hauptstadt fliegen, erklärte ein IIF-Sprecher am Freitag. Beide waren am Freitag in Brüssel.

Die Gespräche über einen Schuldenschnitt für Griechenland werden am Samstag in Athen fortgesetzt. Dazu würden der Chef des Internationalen Bankenverbandes (IIF), Charles Dallara, und Jean Lemierre von der französischen Bank BNP Paribas in die griechische Hauptstadt fliegen, erklärte ein IIF-Sprecher am Freitag. Beide waren am Freitag in Brüssel.

Griechenland verhandelt seit Wochen mit seinen Privatgläubigern über einen freiwilligen Schuldenerlass, der das von der Pleite bedrohte Land um rund hundert Milliarden Euro entlasten soll. Ein erfolgreicher Abschluss der zähen Verhandlungen und das Ergebnis einer Prüfung der sogenannten Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds zu Reform- und Sparanstrengungen der griechischen Regierung sind die Voraussetzungen dafür, dass auch die Verhandlungen über ein zweites Hilfspaket abgeschlossen werden können.

Die Verhandlungen entwickeln sich aber zunehmend zur Zitterpartie. Der griechische Regierungschef Papademos erklärte zwar am Freitag, die Gespräche mit den privaten Gläubigern seien in der "Endphase". Ein zunächst für Montag angedachtes Treffen der Euro-Finanzminister zur Beratung über folgende Schritte soll aber an diesem Tag definitiv noch nicht stattfinden. Das bedeutet, dass bis zum Wochenbeginn nicht mit belastbaren Ergebnissen bei den Griechenland-Verhandlungen gerechnet wird. EU-Diplomaten warnten vor weiteren Verzögerungen: "Die Zeit läuft ab."

Das geplante zweite Hilfspaket könnte einen Umfang von 145 bis 150 Milliarden Euro haben, sagten EU-Diplomaten am Freitag in Brüssel. EU und IWF waren bisher von 130 Milliarden Euro ausgegangen. Grund für den Mehrbedarf ist vor allem die verschlechterte wirtschaftliche Lage.

Papademos soll nach Informationen aus Athener Regierungskreisen mit Rücktrittsdrohungen Druck auf die regierungsstützenden Parteien ausüben, um seine Sparpolitik durchzusetzen. In der griechischen Presse gab es zudem Informationen, wonach Papademos plane, am Montag zurückzutreten, wenn die Sozialisten und die Konservativen seinen mit den internationalen Geldgebern ausgehandelten Spar- und Stabilisierungsplan nicht voll unterstützten.

In Brüssel wurde deutlich, dass die Einbeziehung von Banken und Versicherungen - sie nehmen den Schuldenschnitt hin - nicht ausreicht, um Griechenland auf die Beine zu bekommen. "Die Privatsektorbeteiligung reicht nicht aus, um den Schuldenstand bis zum Ende des Jahrzehnts auf 120 Prozent der Wirtschaftsleistung zu drücken", sagte ein Experte.





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unbekannt (29)
03.02.2012 19:52

(0)
Aber kiebitz ....
Wie stellt er sich das vor??? Das geht doch nicht!!! Ein Schuldenerlass, tststs....

Da würden ja alle die den Griechen ihr Geld nachgeworfen haben, alle die 1% ige Kredite der ezb um 7 und mehr Prozent an Griechenland "vergaben" um ihre hart verdienten Zinsen umfallen, im Gegenteil doch, die würden dann ja selber draufzahlen!

Das Leid das da über diese armen Kreditgeber kommt wäre wohl unzumutbar! Da sollen lieber die Griechen bluten nicht wahr?

Mal abgesehen davon leben wir ja in einer Gemeinschaft!! (EU) Was würde denn der kiebitz dazu sagen wenn er sich Geld ausborgt um 1%, das Geld mir dann für 7% borgt und ich zahle nicht, ha?

Deutschland schafft das schon! Die werden dann Hartz IV abschaffen, die Polizei besser ausrüsten und - ganz wichtig - die Privatvermögen werden so auch gescihert - wen kümmern denn da noch die Griechen ha?
04.02.2012 08:25

(0)
Wie will man Griechenland ....
....zwingen seine schulden zu begleichen ? egal ob von griechenland selbst verschuldet oder von den banken ! auch wenn man den rettungsschirm aufbläht auf eine billion, die griechen wollen oder können nicht bezahlen ! letztendlich wird sich solches getue auch auf die privatvermögen schlagen ! schlägt sich ja jetzt schon, ( immobilien sind gesuchter und teuer denn je ) die notenpresse wird angeworfen, die inflation steigt, das ersparte wird immer weniger wert, für alle europäer ! letztendlich wird man einsehen, daß man nicht herum kommt die griechen schuldenfrei zu stellen, oder diese aus der eu zu entlassen ! dem kiebitz kanns egal sein, wie die stattenlenker agieren, er ist das arm sein gewöhnt, kann auch nichts verlieren, seine keusche ist ausbezahlt, es wird dann eben das grün des gartens in einen hausgarten umgepflügt, ein hasen und hühnerstall gebaut, ein gewehr erworben um gegebenenfalls wild zu erlegen, also ich mache mir um das überleben meiner familie keine sorge, wenn der zaster umfällt !
03.02.2012 17:32

(0)
Wieviele Milliarden noch ???
von den 750 milliarden die der rettungsschirm bereitstellt, hat griechenland schon 250 milliarden ( also ein drittel ) in anspruch genommen !!! ein faß ohne boden ! am besten wäre man erläßt griechenland a l l e schulden, damit ein neubeginn für die griechen möglich wird ! diese müßten dann selbst schauen,wie sie ohne schulden zurecht kommen. sie dürften dann keinerlei schulden mehr aufnehmen. anders sehe ich keinen nutzen des rettungsschirmes, mit immer mehr belastungen für europa ! zu einem faß ohne boden darf man solches nicht ausarten lassen !
Fink (1101)
03.02.2012 18:14

(0)
Irgendwie muss Israel
seine Kriege ja finanzieren.

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