Gute Nachrichten mitten in der internationalen Euro-Schuldenkrise: Die Kreditwürdigkeit der Landesbank Hypo NÖ bleibt laut Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) unverändert gut. Das gilt auch für die nun bekannt gegebenen anderen Institute.
Demnach nahm die US-Agentur die landeseigene Hypo-NÖ-Bankengruppe von ihrer Watchlist und änderte den Ausblick von „negativ“ auf „stabil“. Das Langfrist-Rating des Instituts – ein einfaches „A“ – wurde bestätigt. Die Begründung: Das Institut verfüge über eine schwache Geschäftsposition, starkes Kapital und starke Erträge, eine adäquate Risikoposition, durchschnittliche Mittelaufbringung und verfüge über adäquate Liquidität. Daneben sei die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass das Land im Notfall die Bank unterstützen würde, so S&P. Kurz zuvor wurden die Bonität des Landes NÖ und der Republik – je ein „AA+“-Rating mit Ausblick „negativ“ – bestätigt.
Hypo-Chef Peter Harold sieht damit „die Strategie der Bank, basierend auf Stabilität, Kundennähe und selektivem Wachstum“ bestätigt. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und gehen gestärkt in das neue Geschäftsjahr“, sagt Harold.
Heimische Banken bleiben weiterhin kreditwürdig
Parallel dazu bekam auch die Landesbank Hypo Oberösterreich ihr „A“-Rating bestätigt.
Zuvor hatte S&P die Kreditwürdigkeit anderer österreichischer Banken bestätigt: Die Bonität der Erste Group Bank und ihrer tschechischen Tochter Ceska Sporitelna, der Raiffeisen Zentralbank, ihrer Tochter Raiffeisen Bank International und der Kommunalkredit-Bad-Bank KA Finanz werden weiterhin mit „A“ eingestuft. Mit Ausnahme der KA Finanz, die dem Staat gehört, wurde der Ausblick der untersuchten Institute mit „negativ“ eingestuft.






