Erstellt am 16. Juni 2016, 19:47

von NÖN Redaktion

300.000 Einsätze für Menschen in Not. Der Juni 2016 ist ein besonderer Monat für die ÖAMTC-Flugrettung. Gestern, Mittwoch, 16. Juni 2016, flog der in Krems/Gneixendorf stationierte Notarzthubschrauber Christophorus 2 den 300.000.

 |  NOEN, ÖAMTC
Der Notarzthubschrauber wurde zu einem internistischen Notfall nach Pöggstall alarmiert. Flugretter Willi Welser, ÖAMTC-Notarzt Christoph Lernet und Captain Günter Grassinger flogen die Patientin ins Universitätsklinikum Krems.
 
"Seit die ÖAMTC-Flugrettung im Sommer 1983 von Innsbruck aus zu ihrem ersten Einsatz startete, ist sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil der heimischen Notfallversorgung geworden", erklärt Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. "Aber nicht nur das – durch Innovationsgeist und unermüdlichen Einsatz ist es unseren Mitarbeitern gelungen, auch ein Aushängeschild im Bereich der internationalen Flugrettung zu schaffen."
 
Ob Herzinfarkt, Schlaganfall, Verkehrsunfall oder Frühgeburt – täglich stellen sich die Christophorus-Crews den unterschiedlichsten Herausforderungen. "Wenn es um Leben oder Tod geht, zählt für Menschen, die intensivmedizinisch betreut werden müssen, meist jede Minute", erläutert Kraxner. Durch die rasche notärztliche Versorgung direkt am Notfallort steigen die Überlebenschancen der Patienten und auch die Wahrscheinlichkeit, das Unglück ohne Spätfolgen zu überstehen.
 
Inzwischen ist das Netzwerk der Hilfe auf 16 Stützpunkte in ganz Österreich angewachsen. "Tragende Säulen dieser Notfallversorgung aus der Luft sind die professionellen Teams, die organisationsübergreifend – ÖAMTC, Bergrettung, Rotes Kreuz und Wiener Rettung – Tag für Tag perfekt zusammenarbeiten", stellt Kraxner fest. "Ohne ihren unermüdlichen Einsatz und Innovationsgeist wäre diese beeindruckende Zahl niemals möglich gewesen."