Erstellt am 27. April 2016, 05:24

von NÖN Redaktion

4,1 nach Richter: "Es war sehr spooky". In Teilen Klosterneuburgs bebte am Montag die Erde. Die NÖN sprach mit einem Experten und Zeugen des heftigen Wacklers.

 |  NOEN

Also, so etwas hab ich schon lange nicht mehr erlebt. Das letzte Mal, da war ich zwölf, glaub ich“, erinnert sich Martina Enzmann. Der Grund für die Aufregung: In Klosterneuburg hat die Erde gebebt. Epizentrum war Alland.

„Erdbeben in Niederösterreich sind keine Seltenheit. In dieser Stärke (4,1 Anmerkung der Redaktion) kommt es alle sieben Jahre vor“, erklärt Helmut Hausmann, Seismologe bei der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik).

Auch in der Region Purkersdorf bebte die Erde

In Purkersdorf fand gerade eine Verleihung für verdiente Polizisten und Zivilisten statt. Plötzlich klimperte der Luster im Stadtsaal und die sonst so tapferen Beamten hatten zittrige Knie. „Ich dachte mir, was ist denn da los? Das kann kein LKW sein‘“, sagt Herbert Schwarz, einer der geehrten Polizisten. „Ich muss sagen, ein bisschen Angst kriegt man da momentan schon“, fügt er hinzu.

In Wolfsgraben wurde die Feuerwehr zu Hilfe gerufen, ein Haus drohte einzustürzen. Schlimmeres konnte dank des raschen Eingreifens der Florianis verhindert werden.

Mehr darüber erfahren Sie in der Printausgabe der Klosterneuburger und Purkersdorfer NÖN.