Erstellt am 13. April 2017, 14:50

von Redaktion noen.at

Der Osterhase bringt Stau auf die Straßen. Das kommende Osterwochenende wird auch heuer wieder kein ruhiges auf den Straßen in Österreich.

Symbolbild  |  APA (ZOO SCHMIDING)

Die  Autofahrer werden  nach Einschätzungen des ARBÖ bis auf  den Sonntag  zum Teil auf  harte Geduldsproben gestellt. Betroffen sind die Stadtein- und -ausfahrten in den Landeshauptstädten und die Transitrouten in Westösterreich. 

Bereits ab freitagnachmittags wird sich der Ausflugsverkehr mit dem Pendlerverkehr mischen. Das bedeutet vor allem auf den Stadtautobahnen in Wien, wie der Donauuferautobahn (A22), der Ostautobahn (A4), der Südosttangente (A23) und der Westautobahn (A1) ebenso wie auf den Stadtausfahrten Altmannsdorfer Straße, Grünbergstraße, Triester Straße und Westausfahrt  Stau.

Ausflugsverkehr in offene Skigebiete

Aber auch vor den Baustellenbereichen bei Graz auf der Südautobahn (A2),  bei Schwechat und Fischamend auf der Ostautobahn (A4) scheinen lange Verzögerungen beinahe unvermeidlich.  Autofahrer, die nach Deutschland aufbrechen, sollten durch die Polizeikontrollen auf deutscher Seite, die durch die Ereignisse in Dortmund verstärkt werden könnten,  an den Autobahngrenzen Kufstein/Kiefersfelden auf der Inntalautobahn (A12), Suben auf der Innkreisautobahn (A8) und Walserberg auf der Westautobahn (A1) sehr viel Geduld mitbringen. 

Der Karsamstag wird neben den Kurzurlaubern, welche in Richtung Süden aufbrechen, auch Ausflugsverkehr in die noch offenen Skigebiete bringen. Daher wird es  vor allem auf den Transitrouten im Westen eng werden. Die Klassiker in der Stauberichterstattung werden ähnlich wie am letzten Wochenende die Arlbergschnellstraße (S16), die Fernpaßstraße (B179) und die Zillertalstraße (B169). Auch die Grenzen zu Deutschland werden ähnlich wie am Vortag wahrscheinlich zu Nadelöhren.  

Im benachbarten Ausland  werden Autofahrer mit einem langen Geduldsfaden vor dem Baustellenbereich zwischen Bozen und Klausen auf der Brennerautobahn (A22) in Südtirol und an den slowenisch/kroatischen Grenzen besser dran sein. „Da zum  Teil der Rückreiseverkehr aus den deutschen Osterferien einsetzen wird, sollten Reisende wesentlich mehr Zeit bei ihren Autoreisen im Westen und auch im benachbarten Ausland einplanen“, so  ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider. 

„Ruhiger“  Sonntag und „aufregender“ Montag

Der Ostersonntag wird voraussichtlich eine Verschnaufpause für die Hauptverkehrstrecken in Österreich bringen. Der Ausflugsverkehr zu Verwandten und Bekannten sollte erfahrungsgemäß, sofern keine Unfälle passieren, ohne größere Verzögerungen ablaufen. 

Umso „aufregender“, zumindest was Staus und Verzögerungen betrifft, wird der Ostermontag. Ab den  Nachmittagsstunden wird der Rückreiseverkehr aus den Osterferien einsetzen. Betroffen davon werden vor allem die Transitrouten im Osten und Süden, sowie die Stadteinfahrten der Bundeshauptstadt und teilweise die der Landeshauptstädte sein. Die meiste Geduld wird bis in den Abend hinein auf der Grünbergstraße und der Altmannsdorfer Straße gefragt sein.

Die Baustelle auf der Grünbergstraße zwischen der Gaßmann- und der Schönbrunner Straße erweist sich nach Erfahrungen des ARBÖ auch ohne Rückreiseverkehr immer wieder als  Stauhotspot. Auch  auf  der Südosttangente (A23), der Südautobahn (A2) ab dem Knoten Guntramsdorf und der Ostautobahn (A4) ab Bruck/Leitha, der Triester Straße und der Westeinfahrt sind ein Zeitpolster und Gelassenheit gute Reisebegleiter.