Erstellt am 01. Januar 2016, 08:06

Bilanz der Silvesternacht. Ausgelassene Feiern, viele Veranstaltungen, Böller und Feuerwerke – die niederösterreichischen Rettungsorganisationen hatten alle Hände voll zu tun. Wie an allen anderen Tagen im Jahr standen auch in der Silvesternacht ihre Mitarbeiter bereit, um bei Notfällen und anderen Hilfeleistungen sofort für die Bevölkerung da zu sein.

 |  NOEN, zVg
LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka: „Silvester 2014/15 war mit 271 Notfalleinsätzen einer der ruhigsten der letzten Jahre für die NÖ Rettungsdienste. Das professionelle System von 144 Notruf NÖ und die perfekte Zusammenarbeit der Einsatzkräfte sicherten aber auch hier eine rasche Notfallversorgung. Zum Jahreswechsel die besten Wünsche für das neue Jahr und einen großen Dank an Einsatzkräfte unserer Rettungsorganisationen für ihre beispiellose tagtägliche Einsatz- und Hilfsbereitschaft.“
 
Alleine von 19.00 Uhr abends bis 05.00 Uhr früh gab es in Niederösterreich 371 Dispositionen das bedeutet erneut einen Rückgang, exakt um 33 gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden 271 Notfallrettungseinsätze, 46 Krankentransporte und 35 NÖ Ärztedienstvermittlungen und Apothekenauskünfte sowie sonstige Hilfeersuchen durch die Mitarbeiter von 144 Notruf NÖ koordiniert.

Tendenz steigend

Die Einsätze wegen Verletzungen durch Böller, Raketen und Kracher stiegen gegenüber dem Vorjahr von acht auf 15. Diese passierten naturgemäß fast alle in den ersten Minuten nach Mitternacht.

Bereits in der ersten Stunde des neuen Jahres wurden 52 Notfallrettungseinsätze (2014: 34) alarmiert. Die meisten der 93 Einsätze zu denen in der gesamten Nacht sogar ein Notarzt ausrücken musste, waren bedingt durch bewusstlose Patienten nach übermäßigen Alkoholgenuss, Stürzen mit Kopfverletzungen, Brandereignisse sowie akute Erkrankungen durch Herz- und Lungenprobleme. Im Vergleich zu 2014/15 wurden in Niederösterreich um ein Drittel mehr Notarztalarmierungen verzeichnet.

949 Telefonate wurden geführt

Bei 144 Notruf NÖ wurden durch die speziell geschulten Mitarbeiter im Laufe der Silvesternacht 949 Telefonate mit einer Gesamtgesprächszeit von knapp 32 Stunden geführt, in denen viele Erste-Hilfe- und Sicherheitsanweisungen gegeben wurden. Naturgemäß waren die Mehrzahl Notrufe und Dispositionsgespräche, es wurden aber auch Auskünfte über dienstbereite Apotheken und Ärzte gegeben.