Erstellt am 30. Dezember 2015, 17:33

von Gila Wohlmann

NÖ Polizei im „Terror-Einsatz“. Aufgrund verdächtiger Warnung unterstützen 80 heimische Beamte in der Bundeshauptstadt.

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„Unsere Aufmerksamkeit ist natürlich noch viel höher als sonst“, sagt Roman Hahslinger, Sprecher der Landespolizeidirektion Wien.

Warnungen vor möglichen terroristischen Anschlägen in größeren Städten Europas erfordern auch in Wien zum Jahreswechsel höchste Sicherheitsvorkehrungen.

Die zu Weihnachten eingelangte Terrorwarnung ist nach wie vor „wenig konkret“. Sieben Namen potenzieller Attentäter, deren reale Existenz man nicht kennt, soll ein anderer Geheimdienst genannt haben.

"Flächendeckend um höchste Sicherheit bemüht"

Die Wiener Polizei wird im Rahmen der sicherheitspolizeilichen Überwachung in der Nacht auf den 1. Jänner von den Bundesländern Niederösterreich, Burgenland und Steiermark mit rund 250 Beamten unterstützt. „Aus Niederösterreich sind 80 Beamte vor Ort“, so Hahslinger. Insgesamt werden rund 500 Beamte im Einsatz sein, darunter auch Kräfte von Spezialeinheiten wie der WEGA und Cobra. Einsatzzentrale ist in der Landespolizeidirektion Wien; von hier aus wird  ein Kernteam von rund zehn  Leuten alles koordinieren und allfällige Dienstanweisungen erteilen.

Ebenso werden auch Vertreter der Wiener Linien, der ÖBB und der Stadt Wien zugegen sein. In Kontakt steht die Exekutive überdies mit anderen Blaulichtorganisation wie Rettung oder Feuerwehr.

„Die Vorbereitungen für die gesamte Logistik laufen bereits seit mehreren Wochen“, berichtet Hahslinger. Die Schwerpunkte beziehen sich „insbesondere auf das Stadtzentrum, man bemühe sich aber flächendeckend um höchste Sicherheit“.