Erstellt am 07. August 2016, 11:34

Siebenköpfige Bande stahl 400 Fahrräder. Die Polizei hat eine siebenköpfige Bande ausgeforscht, die in den vergangenen 14 Monaten in Niederösterreich und im Burgenland einen Schaden von rund 100.000 Euro verursacht haben soll.

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Die sechs Männer und eine Frau seien für 30 Laden- und 400 Fahrraddiebstähle in den Bezirken Wiener Neustadt, Neunkirchen und Mattersburg verantwortlich, teilte die Landespolizeidirektion NÖ am Sonntag mit.

Sechs Männer und eine Frau aus Ungarn in Haft

Die sieben Verdächtigen reisten - in unterschiedlicher Zusammensetzung - meist tagsüber mit dem Zug aus Ungarn an und entwendeten Fahrräder aus Abstellanlagen auf Bahnhöfen und Wohnhäusern. Darüber hinaus bedienten sie sich aus unversperrten Gärten und Carports. Die Beute wurde mit dem Zug nach Ungarn transportiert und dort verkauft.

Die Polizei kam der Bande auf die Spur, nachdem im Juni ein 26-Jähriger in einem Supermarkt in Bad Erlach (Bezirk Wiener Neustadt-Land) bei einem Ladendiebstahl ertappt worden war. Die Vernehmung des Mannes führte zunächst zu drei Komplizen, mit denen er Fahrraddiebstähle begangen hatte. Zwei Wochen später griff die Polizei die drei Männer zusammen mit einer 44-jährigen Frau im Bezirk Mattersburg mit gestohlenen Fahrrädern auf.

Rund 100.000 Euro Schaden

In den darauffolgenden Wochen wurden zwei weitere mutmaßliche Bandenmitglieder festgenommen, einer davon durch einen EU-Haftbefehl in Ungarn. Die sieben Verdächtigen im Alter zwischen 16 und 46 Jahren sitzen in der Justizanstalt Wiener Neustadt in Haft.