Erstellt am 23. April 2017, 11:40

Toller Start der telefonischen Gesundheitsberatung. "Seit nunmehr zwei Wochen steht den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern die telefonische Gesundheitsberatung 1450 rund um die Uhr zur Verfügung. Sie bietet unseren Bürgern eine Dringlichkeitseinschätzung und Beratung rund um die Uhr.“ freut sich der neue Vorsitzende des NÖGUS (NÖ Gesundheits- und Sozialfonds) Landesrat DI Ludwig Schleritzko.

Notruf NÖ

„Die ersten Erfahrungen und positiven Rückmeldungen der Anrufer stimmen zuversichtlich, das Service wird von der Bevölkerung gut angenommen.“

"Wie dringend muss meine Erkrankung behandelt werden und wo soll ich mich am besten hinwenden um optimal versorgt zu werden?" Das ist die zentrale Frage nahezu jedes Patienten, erklärt der CEO von Notruf NÖ Ing. Christof Constantin Chwojka. "Mit dieser Frage oder auch allen anderen die Gesundheit betreffend, kann man sich unter der Telefonnummer 1450 vorwahllos an unser speziell ausgebildetes diplomiertes Krankenpflegepersonal wenden. Mit einem Expertensystem werden Symptome erfragt und eine Einschätzung der Dringlichkeit der Erkrankung und gleich eine Empfehlung für die optimalen Behandlungseinrichtung gegeben.“ erklärt Chwojka.

Seit dem 7. April mehr als 800 Anrufe

Seit dem offiziellen Start am 7. April wurden mehr als 800 Anrufe gezählt, die meisten Beschwerden betrafen verschiedene Erkrankungen wie Blutdruckentgleisungen, Bauchschmerzen, Erbrechen, Schwindel und Übelkeit, aber auch Rücken-, Kopf- und Ohrenschmerzen, sowie die Klassiker wie Erkältungen und grippale Symptome. In mehr als der Hälfte genügte ein Verweis an den niedergelassenen Arzt innerhalb von vier oder zwölf Stunden, oder überhaupt erst in den nächsten drei Tagen. Nur ein Viertel der Hilfesuchenden musste an Akutversorgungseinrichtungen verwiesen werden. Mehr als 50 Patienten konnten mit einer telefonischen Beratung und Selbstbehandlungsempfehlungen optimal serviciert werden.

Die häufigsten Anrufe zählte man am Freitag, Samstag und Sonntag, sowie in den Morgen- und späten Nachmittagsstunden. Die durchschnittliche Gesprächsdauer beträgt wie im Vorfeld bereits erwartet bei rund 14 Minuten. "So sind ausführliche Beratungsgespräche mit den Gesundheitsexperten möglich und werden von der Bevölkerung als überaus positiv empfunden.“ kann Landesrat Ludwig Schleritzko aus ersten Rückmeldungen berichten.