Erstellt am 18. April 2017, 12:51

von Gila Wohlmann

Keine Verkehrstoten am Osterwochenende. „Glücklicherweise war es ein eher  ruhiges Wochenende, auch witterungsbedingt. Lediglich am Karfreitag kam es kurzfristig zu Stauungen im Bereich der A4, der A 21 und der A1 bei Pöchlarn“, bilanziert Ferdinand Zuser, Leiter der Landesverkehrsabteilung der Landespolizeidirektion Niederösterreich zum Osterwochenende.

Symbolbild  |  APA

Erfreulich: Es gab keine Verkehrstoten. Am Osterwochenende des Vorjahres wurden vier Verkehrstote gezählt.

„Aufgrund des schlechten Wetters waren kaum Motorradfahrer unterwegs“, sagt Zuser, auch sind ihm  von den Dienststellen keine exzessiven Geschwindigkeitsübertretungen gemeldet worden. Dennoch wurden mehr Tempoüberschreitungen als Ostern letztens Jahres verzeichnet: Waren es  im Vorjahr 11.613 Geschwindigkeitsübertretungen, ist die Zahl heuer auf 14.598 Überschreitungen angestiegen. Zuser führt dies aber auch auf die Radarmessungen in Baustellenbereichen wie beim Knoten Wiener Neustadt auf der A 2 und im Bereich Pöchlarn auf der A1-Westautobahn zurück. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschäden ist heuer leicht zurückgegangen: 2016 waren es 47 Verkehrsunfälle mit 55 Verletzten, dieses Osterwochenende 41 Verkehrsunfälle mit 53 Verletzten.

Gestiegen hingegen ist diese Ostern die Zahl der Anzeigen wegen Alkohol am Steuer. 2016 waren es 49 Anzeigen, heuer immerhin 64 Anzeigen. Auch die Zahl der Führerscheinabnahmen nahm zu: 33 Lenker mussten sich am Wochenende von ihrer Lenkerberechtigung verabschieden, im Vorjahr waren es nur 21 Personen.