Erstellt am 13. Januar 2016, 14:33

von NÖN Redaktion

Sturm-Warnung für Mittwoch. Ein kleines, aber intensives Tiefdruckgebiet zog am Mittwoch von Norddeutschland nach Polen. Hierzulande sorgte es für eine ausgesprochen turbulente Wochenmitte.

 |  NOEN, Symbolbild

Der prognostizierte Sturm ist am Mittwoch eingetreten, vor allem auf den Bergen wurden am Vormittag Windgeschwindigkeiten von rund 100 km/h gemessen, Spitzenreiter war der Feuerkogel in Oberösterreich mit 126 km/h. Im Laufe des Nachmittags und am Abend traten laut Wetterdienst UBIMET auch im Flachland örtlich schwere Sturmböen bis zu 100 km/h auf.

Feuerkogel 126 km/h

Die Wochenmitte präsentiert sich äußerst turbulent. Am Vormittag legte der stürmische Westwind sukzessive zu, Windspitzen jenseits der 100 km/h konzentrierten sich jedoch vorerst noch auf die Berge und leicht exponierte Lagen. Am Nachmittag verlagerte sich der Schwerpunkt des Sturms dann zunehmend in den Osten des Landes, so UBIMET-Meteorologe Konstantin Brandes. Vor allem im Großraum Wien und im südlichen Niederösterreich waren Böen von 80 bis 100 km/h zu erwarten.
 

Windspitzen 13. Januar 2016 bis 14 Uhr MEZ (Auswahl)

Ort (Bundesland, Seehöhe)

Max. Windgeschwindigkeit

Feuerkogel (OÖ, 1618 m) 126 km/h
Wien-Jubiläumswarte (W, 449 m) 108 km/h
Galzig (T, 2081 m) 104 km/h
Buchberg (NÖ, 467 m) 104 km/h
Jauerling (NÖ, 952 m) 97 km/h
Waizenkirchen (OÖ, 401 m) 86 km/h
Wien-Hohe Warte (W, 198 m) 86 km/h
Wels/Schleißheim (OÖ, 312 m) 83 km/h
Wien-Innere Stadt (W, 171 m) 83 km/h
 
 

Der Winter zeigt die Zähne

In den kommenden Tagen ist der Sturm kein großes Thema mehr, viel mehr werden die Temperaturen Schlagzeilen machen. „Ab Freitag dreht die Strömung in Österreich auf nördliche Richtungen, die Luftmassen sind skandinavischen Ursprungs“, prognostiziert Brandes. Für Wien konkret bedeutet dies Dauerfrost ab Sonntag, auch tagsüber werden dann nicht mehr als -3 Grad in der Bundeshauptstadt erreicht.