Erstellt am 29. Juli 2016, 10:56

Sauberes Trinkwasser für den Notfall. Um in Krisen- bzw. Katastrophensituationen die Bevölkerung im betroffenen Gebiet rasch mit sauberem Trinkwasser versorgen zu können, werden künftig Trinkwasserpackungen im Versorgungsgebiet der EVN Wasser gelagert.

Oberst Sigmund Uray, MBA und die EVN Wasser Geschäftsführer Dipl.-Ing. Franz Dinhobl und Mag. Raimund Paschinger (v.l.n.r.) mit den Notfall-Trinkwasserpackungen.  |  EVN / zwefo

Für diese Krisensituation gibt es zwischen der EVN Wasser und der ABC Abwehrschule Korneuburg ein Grundsatzübereinkommen: Das Bundesheer unterstützt den Trinkwasserversorger in diesem Fall, damit rasch geholfen werden kann.

44.000 Liter Trinkwasser abgepackt

Nun wurden erste Vorkehrungen getroffen, damit man für den Ernstfall gut gerüstet ist. Insgesamt wurden 44.000 Liter Trinkwasser in speziellen Kunststoffsäcken abgepackt, abtransportiert und in 80 Paletten an verschiedenen Standorten der EVN Wasser für maximal 3 Jahre gelagert.

„Die Trinkwasserpackungen werden auf Paletten gelagert, um in Krisensituationen die rasche Transportmöglichkeit zu gewährleisten“, so Oberst Sigmund Uray, MBA der ABC Abwehrschule. Je Palette werden 36 Trinkwasserpackungen zu je 15 Litern gelagert.

"Alternative Versorgung nach 24 Stunden"

Der Krisenplan sieht für jeden betroffenen Einwohner 15 Liter sauberes Trinkwasser pro Tag vor. „Diese Trinkwasserpackungen sind eine Sofortmaßnahme und sollen den Zeitraum überbrücken, bis andere Arten der Versorgung organisiert werden können“, so EVN Wasser Geschäftsführer Dipl.-Ing. Franz Dinhobl. „Wir gehen davon aus, dass wir nach 24 Stunden eine alternative Versorgung über unsere Ringleitungen oder Tankwägen sicherstellen können“, erklärt EVN Wasser Geschäftsführer Mag. Raimund Paschinger.