Erstellt am 21. März 2017, 02:10

von Christine Haiderer

Privat-Uni hat Gebäude in Krems. Die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Krems ist nun im neuen Bau.

Feierten das neue Gebäude: Bürgermeister Reinhard Resch, Probst Maximilian Fürnsinn (Stift Her-zogenburg), Superintendent Lars Müller-Marienburg, Prorektorin Sabine Siegl, Landeshauptmann Erwin Pröll, Moderatorin Barbara Stöckl, Rektor Rudolf Mallinger, Brigitte Lohff (Institut für Geschichte, Ethik & Philosophie der Medizin, Medizinische Hochschule Hannover) und Wolfgang Mayr (Uniklinik für Blutgruppenserologie & Transfusionsmedizin, Medizinische Uni Wien).  |  NOEN, Haiderer

„Wir erwarten uns einen Impuls für die ärztliche Versorgung“, so Landeshauptmann Erwin Pröll bei der Eröffnung des neuen Universitätsgebäudes der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) in Krems.

„Wir merken, dass das medizinische Personal zunehmend enger wird.“ Vor allem im ländlichen Raum. Mit der Karl Landsteiner Privatuniversität wolle man entsprechenden Nachwuchs schaffen.

Seit 2012 werden hier Studierende ausgebildet. Anfangs stand dafür allerdings kein eigenes Gebäude zur Verfügung. Das hat sich nun geändert. Der moderne Neubau mit zwei Trakten, entworfen vom Wiener Architekturbüro Delugan Meissl Associated Architects, bietet Raum für mehr als 600 Studierende, Forschende sowie Mitarbeiter.

Forschung, Lehre und Klinik

Das Gebäude ist ein wichtiger Schritt. Denn: „Die Identität der Universität ist der Universitätsbau, das ist das eigene Gebäude“, unterstreicht Rektor Rudolf Mallinger, der zudem betont: „Wir bekennen uns zu allen drei Feldern: Forschung, Lehre und Krankenbehandlung.“ Für die Forschung ist nun auch viel Platz vorhanden. Prorektorin Sabine Siegl: „Wir haben 600 Quadratmeter Laborflächen.“

Wissenschaftliche Ausbildung und geistiges Potenzial werden in Niederösterreich immer wichtiger. „Seit 1996 haben wir die Investitionen in Wissenschaft und Forschung verzwanzigfacht“, so Pröll.

Thematisiert wurde bei der Eröffnung auch Karl Landsteiner, der Namenspatron der Universität. Der gebürtige Niederösterreicher hatte ein enormes Wissen, entdeckte 1901 die Blutgruppen und wurde mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. www.kl.ac.at