Erstellt am 21. März 2017, 02:53

von Michaela Fleck-Regenfelder

Die Besten im Osten. In NÖ isst man 2017 am besten bei Thomas Dorfer in Mautern – und am beständigsten beim Sodoma in Tulln.

Kocht mit ihrem Mann Josef seit mittlerweile 35 Jahren in der Tullner Bahnhofstraße 48 auf und hat dafür jetzt den Falstaff-Sonderpreis für ihr gemeinsames Lebenswerk bekommen: Gerti Sodoma.   |  Marschik

Er schlägt in Niederösterreich alle. Und das nicht erst heuer, sondern schon seit Jahren. Denn: 99 Punkte und vier Gabeln, das schafft außer Thomas Dorfer von Lisl Wagner-Bachers Landhaus in Mautern keiner.

Und das heißt auch im gerade erschienenen Restaurantguide des Falstaff Magazins: Platz 1 unter Niederösterreichs Restaurants und daneben auch noch Platz 1 unter Niederösterreichs Gastgärten. Und: Platz 3 unter allen Restaurants Österreichs (hinter dem Wiener Steirereck und dem Salzburger Döllerer).

Bestes Fischrestaurant im Falstaff-Guide 2017 ist der Haslauerhof im Weinviertler Haslau, bestes Restaurant am Wasser der Stockerwirt in Sulz. Und sonst? Eroberte Veronika und Uwe Machreichs Triad in Krumbach mit 95 Punkten und ebenfalls vier Gabeln wie das Landhaus Bacher in Mautern heuer Platz 2 unter den Niederösterreichern, Josef Floh aus Langenlebarn Platz 3 (2016 war „der Floh“ noch Vierter).

Ein Sonderpreis ging ebenfalls nach NÖ

Einer fehlt in der heurigen Bewertungsliste: Heinz Hanner aus Mayerling, der stand im vergangenen Jahr noch auf Platz 2 bei den insgesamt 16.000 Mitgliedern des Falstaff Gourmetclub, der heuer 1664 Restaurants im ganzen Land bewertet und dazu noch eine ganze Reihe von Sonderpreisen vergeben hat.

Einer der Sonderpreise ging 2017 ebenfalls nach Niederösterreich. Und zwar der für das Lebenswerk – an Gerti und Josef Sodoma vom Gasthaus zur Sonne. Dort, in der Tullner Bahnhofstraße, kocht schon seit Jahrzehnten Gattin Gerti, schupfen die Kinder das Service und nimmt „Urgestein“ Josef auch mal „für ein Plauscherl am Tisch der Gäste Platz“, wie der Falstaff schreibt.

Homepage hat man in Tulln noch immer keine, dafür aber jede Menge Stammgäste. Und seit der Falstaff-Prämierung vergangenen Donnerstag im Wiener Rathaus nicht nur 92 Punkte und drei Gabeln, sondern dazu noch eine ehrenvolle Auszeichnung mehr. www.falstaff.at