Erstellt am 03. November 2015, 05:17

von Teresa Sturm

Elly Vardanian bei „The Voice of Germany“. Die 16-jährige Bad Vöslauerin Elly Vardanian singt bei „The Voice of Germany“.

Elly hat auch jetzt vor Auftritten immer wieder Lampenfieber.  |  NOEN, Foolproofed

„Es ist derzeit schon sehr stressig. Wenn ich in Deutschland bin, muss ich tagsüber arbeiten und Interviews geben und mache dann am Abend noch Hausübungen.  Aber so eine Chance hat man nicht so schnell wieder, da muss man den Moment genießen“, beschreibt die 16-jährige Elly Vardanian ihr derzeitiges Leben. Denn die Bad Vöslauerin ist momentan Teilnehmerin der deutschen Castingshow „Voice of Germany“.

Die erste Hürde in der Sendung sind die Blind Auditions. Die Jurymitglieder können die Sängerin zuerst nur hören, aber nicht sehen. Der Kandidat kommt weiter, wenn er zumindest eine der Jurystimmen erhält. In der zweiten Runde treten die Kandidaten im direkten Duell gegeneinander an.

Elly entschied sich für Team „Fanta4“

Bei Ellys Auftritt wollten Stefanie Kloß, Andreas Bourani und Michi und Smudo von „Fanta4“ Elly in ihr Team holen – sie entschied sie sich für Letztere. „Ich bin dann zu Smudo und Michi gegangen, weil die schon so lange im Musikbusiness sind und ich hab’ mir gedacht, die wissen am besten, wo sich meine Stimme hin entwickelt und was sie damit anfangen können.“

Obwohl die junge Sängerin schon einige Bühnenerfahrung sammeln konnte, ist Lampenfieber nach wie vor ein Thema. Auf Auftritte habe sie sich zwar stets gefreut, aber sie glaubt, auch in Zukunft immer nervös zu sein. „Und wenn man gar nicht nervös ist, fehlt sowieso der Kick“, sagt Vardanian.

Außerdem ist sie ja nicht die einzige Kandidatin und daher auch nicht alleine mit ihrer Nervosität. Die anderen Sänger wären inzwischen wie eine kleine Familie erzählt Elly. Sie habe alle ins Herz geschlossen. „Es sind so viele verschiedene Persönlichkeiten und wir verstehen uns trotzdem alle.“

Ein Song ist dafür da, damit er dir eine Geschichte erzählt

Die Texte sind Elly Vardanian bei ihrer Liederauswahl besonders wichtig. „Ich mag kein „Baby, oh oh und lalalala.“ Ein Song ist dafür da, damit er dir eine Geschichte erzählt. Wenn das nicht der Fall ist, fühle ich das Lied nicht, und dann sehe ich keinen Grund, das zu singen“, erklärt sie selbstsicher.

Mit der Musik wolle sie unbedingt auch nach der Castingshow weitermachen, aber an allererster Stelle stehe für sie jetzt mal die Schule. „Nach der Schule will ich mal ein oder zwei Jahre Pause machen und mich auf die Musik konzentrieren, denn studieren kann man immer. Da sollte ich schon meine Chance nutzen“, sagt die Musikerin über ihre Zukunftspläne.

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