Erstellt am 05. Juli 2016, 12:52

von Anita Kiefer

Mit Alicia Keys zum Sieg im NÖN-Talent-Finale. Lea Gruber aus Göstling holt sich den Sieg bei „NÖN sucht das größte Talent 2016“.

Lea Gruber mit Alicia Keys’ „If I ain’t got you“ beim „NÖN sucht das größte Talent 2016“-Finale.  |  Erich Marschik

Wenn Lea Gruber eines hat, dann ist es Nervenstärke. Und die musste die 13-jährige Göstlingerin ausgerechnet beim Finale der Castingshow „NÖN sucht das größte Talent“ unter Beweis stellen. Just während ihres Auftritts im Haus der Musik in Grafenwörth ging nämlich eine Absaugung im Saal los – und untermalte ihren Auftritt mit beträchtlichem Lärm.

Gruber ließ sich nicht beirren, spielte und sang ihre Darbietung – das Lied „If I ain’t got you“ von Alicia Keys – einfach zu Ende. Es hat sich ausgezahlt: Sie überzeugte die 15-köpfige Jury und Publikum gleichermaßen – und holte sich den Sieg.

„Es ist ein Wahnsinn“ ist Gruber unmittelbar nach ihrem Auftritt begeistert. Angesichts der qualitativ hochwertigen anderen elf Finalisten hat sie mit einem Sieg nicht gerechnet. „Aber ich hab’s natürlich gehofft.“ Am Ende des Finalabends durfte sie sich tatsächlich über das Sieges-Preisgeld von 5.000 Euro freuen. Geld, das die 13-Jährige aufs Sparbuch legen will, um es für Führerschein und Auto zu verwenden.

Musik ist fixer Bestandteil

Die Musik ist seit vielen Jahren fixer Bestandteil im Leben der Göstlingerin. Seit sie elf Jahre alt ist, singt sie, Gitarre spielen hat sie bereits in der Musikschule gelernt und seit Weihnachten bringt sie sich als Draufgabe selbst das Klavierspielen bei.

Dass sie in Zukunft auch beruflich Musik machen will, wäre für Gruber „ein Traum“. Der Plan B: „Ich will in den medizinischen Bereich gehen.“

Die Nervenstärke übrigens, die legt Gruber nicht nur auf der „NÖN sucht das größte Talent“-Bühne an den Tag. Nur einen Tag nach dem Finale moderiert sie die Abschlussfeier an ihrer Schule. Gruber ist also auf der Bühne daheim. „Ich bin vor der Show immer extrem nervös, aber sobald ich auf der Bühne bin, blende ich das aus.“