Erstellt am 16. Februar 2016, 05:49

von Teresa Sturm

Rhythmus in Bewegung. Der 20-jährige Purkersdorfer Michael Seyfried spielt Ende Februar mit Marianne Mendt.

On Drums: der 20-jährige Schlagzeuger Michael Seyfried bei der Jazzgala von Marianne Mendt im Wiener Gasometer.  |  NOEN, Mariam Osman

„Ich habe als Kind schon immer auf allem herumgeklopft“, sagt der Schlagzeuger Michael Seyfried zu seiner Instrumentenwahl als damals Zehnjähriger.

Davor hat der Purkersdorfer einige Jahre Blockflötespielen gelernt, aber „eigentlich hat mich Schlagzeug immer interessiert, weil man sich viel bewegen kann – und wegen des Rhythmus“, erklärt Seyfried.

Nachdem er im Sommer bei den Auditions der Jugendförderung von Sängerin Marianne Mendt vorgespielt hat, darf er nun beim MM Jazzfestival in der Bühne im Hof in St. Pölten auftreten. Das Arbeiten mit Mendt gefällt Seyfried: „Es ist sehr locker mit ihr, und wir verstehen uns gut. Musikalisch bringt das sehr viel, sie gibt gute Tipps.“ Es sei wirklich eine gute Förderung für alle jungen Musiker in Österreich, schwärmt er.

Konzert am 27. Februar

Michael Seyfried wird seine Sticks am Abend des 27. Februar mit den anderen von Mendt entdeckten Nachwuchstalenten schwingen. Und zwar als Act vor der Jazzband „Gansch & Roses“.

Für den 20-Jährigen geht es musikalisch schon länger in eine professionellere Richtung. So absolvierte er nach dem Unterstufen-Gymnasium in Purkersdorf die Oberstufe in Wien in der Hegelgasse im Musikschwerpunkt. Derzeit studiert er Instrumental- und Gesangspädagogik mit Hauptfach Jazz-Schlagzeug am Vienna Konservatorium.

Musik begeistere ihn so, weil er damit am meisten seine Gedanken und Gefühle ausdrücken könne. „Ich fühl mich einfach mit Musik am wohlsten. Es gibt unbegrenzte Möglichkeiten, weil Musik so vielfältig ist“, sagt der Jungmusiker.

Seyfried will nach seinem Studium in der Musikbranche tätig sein und absolviert das Studium auch, um unterrichten zu können: „Ich möchte Wissen weitergeben und junge Leute fördern. Das macht mir Spaß!“