Groß Gerungs

Erstellt am 31. August 2016, 05:18

von Verena Randolf

Max Mayerhofer: „Das ist wie Jetlag ohne Urlaub“. Seine Karriere bei Puls4 begann vor einem Jahr als Praktikant. Jetzt steht Max Mayerhofer vor der Kamera.

Der Groß Gerungser Max Mayerhofer weckt seit Mitte Juli die Österreicher im „Café Puls“ von Puls 4 – von Montag bis Freitag ab 5.30 Uhr.  |  NÖN/Puls 4, Puls 4

„Der schlimmste Tag für mich ist Mittwoch“, lacht „Café Puls“-Moderator Max Mayerhofer. Nach zwei Tagen, an denen der Wecker bereits um 3 Uhr Früh klingelt, erscheinen die beiden weiteren Frühaufsteher-Tage bis zum Wochenende am Mittwoch besonders schlimm. „Langsam gewöhne ich mich aber daran“, meint der „Neue“ im Puls4-Frühstücksfernsehen-Team. „Was ich nur noch nicht für mich herausgefunden habe, ist, ob ich am Nachmittag dann wieder schlafen gehen soll oder nicht.“ – Startschwierigkeiten.

Seit Mitte Juli begleitet der 26-jährige Waldviertler die Puls4-Community beim Aufstehen. Und man sieht: Die Arbeit macht ihm großen Spaß. „Als man mich gefragt hat, ob ich das machen will, habe ich sofort Ja gesagt,“ erzählt er. „Ich wollte das auf jeden Fall ausprobieren, obwohl mich einige Kollegen gewarnt haben“, zwinkert der Moderator. Wie Jetlag ohne Urlaub sei der Job im Frühstücksfernsehen, haben sie gesagt.

Plaudern vor der Kamera als Alltag

Die Karriere, die Max Mayerhofer beim Privatsender hingelegt hat, ist jedenfalls bereits jetzt schon beeindruckend: Im August 2015 kam er als Praktikant, ein Jahr später bekleidet er eine der wichtigsten Positionen vor der Kamera. „Am Sonntag vor der ersten Sendung hatte ich wirklich ganz schlimmes Lampenfieber“, erinnert er sich. Die Nervosität sei aber mit den ersten Schritten ins Studio verschwunden. Mittlerweile „kribbelt es noch“, das Plaudern vor der Kamera empfindet er aber schon mehr als Alltag.

In Groß Gerungs, der Heimatgemeinde des Newcomers, freut man sich jedenfalls über das Fernseh-Gesicht aus den eigenen Reihen: „Mein Vater ist Arzt im Ort, da sprechen ihn wohl oft Leute an … und meine Mutter hat überlegt, einen Fernseher im Wartezimmer aufzustellen. Ich habe schon das Gefühl, dass die Leute stolz sind!“