Erstellt am 14. März 2017, 02:06

von NÖN Redaktion

Arbeitsplatz: Müssen Hunde draußen bleiben?. Wie denkt ihr darüber? Diskutiert mit und stimmt ab!

Symbolbild  |  Monika Wisniewska/Shutterstock.com

PRO: Sonja Möseler, Universitätsklinikum Krems an der Donau

Sonja Möseler  |  UK Krems

Ja, an vielen Arbeitsplätzen müssen Hunde draußen bleiben, das ist etwa bei uns im Universitätsklinikum Krems der Fall. Das Mitnehmen von Hunden, ausgenommen Assistenz- und Therapiehunde, auf das Anstaltsareal sowie in die Krankenanstalt selbst ist aus hygienischen Gründen nicht gestattet.

Im gesamten OP- und Behandlungsbereich, in sämtlichen Intensivbehandlungs- und Intensivüberwachungsbereichen, in den gesamten Stationsbereichen (ausgenommen in Fällen, in denen der ausgebildete Assistenzhund als Begleitung eines Besuchers die Bettenstation betritt) und in allen Bereichen der Lebensmittellagerung, Lebensmittelzubereitung und Lebensmittelausgabe mit Ausnahme der allgemeinen Bereiche wie z. B. Cafeteria sind Hunde nicht erlaubt.

KONTRA: Marlene Brunner Buchhaltungsbüro Brunner in Sollenau

Marlene Brunner  |  Brunner

Nein, bei uns im Büro müssen Hunde nicht draußen bleiben. Die Fellnasen lockern das Betriebsklima auf und erheitern durch ihr Verhalten die Stimmung, etwa wenn mal ein lautes Schnarchen unter dem Schreibtisch ertönt oder wenn vom Jausenbrot gebettelt wird. Eine kurze Pause zum Spazieren an der frischen Luft steigert auch die Leistung.

Wenn der Hund mit ins Büro darf, muss man sich keine Sorgen um das allein gelassene Tier machen und kann sich besser auf die Arbeit konzentrieren. Außerdem kommen Studien zu der Schlussfolgerung, dass Hunde am Arbeitsplatz die Arbeitsmoral verbessern und den Mitarbeiter mehr an den Betrieb binden. Auch senken Hunde im Büroalltag das Burnout-Risiko und tragen zu einem allgemein besseren Wohlbefinden bei.

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