Erstellt am 05. Januar 2016, 05:53

von Martin Gebhart

Abschied von Prälat Eichinger. Der langjährige NÖN-Herausgeber wurde in der Domherren-Gruft feierlich beigesetzt.

Im St. Pöltner Dom wurde feierlich von Prälat Josef Eichinger Abschied genommen. Die Begräbnismesse zelebrierte Bischof Klaus Küng.  |  NOEN, Zarl
Der St. Pöltner Dom war gesteckt voll, als am 29. Dezember von Prälat Josef Eichinger Abschied genommen wurde. Die große Anteilnahme unterstrich die Stellung Eichingers in der Kirche, in „seinem“ Unternehmen NÖ Pressehaus und in der Gesellschaft. Der langjährige NÖN-Herausgeber war am 16. Dezember nach kurzer schwerer Krankheit wenige Tage nach seinem 88. Geburtstag verstorben.

In seiner Predigt würdigte Bischof Klaus Küng die Verdienste von Josef Eichinger. Als Priester – Eichinger war seit 1994 Mitglied des St. Pöltner Domkapitels gewesen. Als Medienmann – er war über 30 Jahre Herausgeber der NÖN, Obmann des Pressvereins, Aufsichtsratsvorsitzender des NÖ Pressehauses und auch Herausgeber der St. Pöltner Kirchenzeitung „Kirche bunt“ gewesen. Als Familienmensch – die Beziehung zu seiner Familie war ihm immer wichtig gewesen. Und als Mitglied der vertriebenen Donauschwaben – auf seine Initiative wurde in seinem Geburtsort Filipova in Serbien eine Gedenkstätte errichtet. Mit Recht seien wir Prälat Josef Eichinger von Herzen dankbar für sein priesterliches Leben, für seine Geradlinigkeit und Treue, für seine Hingabe, so Bischof Küng.

An den Trauerfeierlichkeiten für Prälat Eichinger nahmen neben seiner Familie unter anderen auch noch Weihbischof Anton Leichtfried, Landeshauptmann Erwin Pröll, Landesvize Karin Renner und Bürgermeister Matthias Stadler teil. Dazu war eine große Abordnung der Donauschwaben gekommen. Und zahlreiche – auch sehr viele ehemalige – Mitarbeiter des NÖ Pressehauses. Beigesetzt wurde Prälat Eichinger in der Domherrengruft am Friedhof St. Pölten.