Erstellt am 17. März 2016, 06:34

von Michaela Fleck-Regenfelder

Auf zu neuen Ufern. In seiner 38. Saison schaut Niederösterreichs ältestes Kammermusikfest nach Westen – ab 5. August.

Academia Allegro Vivo  |  NOEN, Dieter Schewig

Wenn Händel auf einmal in Harlem jammt – „dann sind wir genau dort, wo wir heuer hinwollen“. Sagt Allegro-Vivo-Geschäftsführer Nikolaus Straka.  Zu „neuen Horizonten“ will Niederösterreichs ältestes Kammermusikfest 2016. Und bricht, 25 Jahre, nachdem es seine programmatischen Reisen im Fernen Osten begonnen hat, heuer nach Amerika auf.

48 Konzerte am Programm

Strawinsky und Barber, Bernstein und Gershwin, Piazzolla und Dvoøák stehen da in 48 Konzerten zwischen 5. August und 18. September am Programm. Und Michaela Reingruber am Saxofon, Georg Breinschmid am Bass, Benjamin Schmid mit seinem Jazz Quartett oder das Ensemble Federspiel stehen neben vielen anderen auf der Gästeliste. 54 Kurse hat Allegro Vivo 2016 auch im Angebot – und ist damit „die größte Sommerakademie Europas“, so Festivalleiter Bijan Khadem-Missagh. Was er sich wünscht? „Dass alle kommen können. Und dass das Kunsthaus Horn der kulturelle Mittelpunkt des Waldviertels wird – wenn man den Hof überdacht!“