Erstellt am 07. Juni 2016, 08:35

von Michaela Fleck-Regenfelder

(Mit-)Singen für alle. Mit Schubert, Stubenmusi und Straßenmusik lädt NÖs größtes Volksmusikfest von Mittwoch bis Sonntag nach Lilienfeld.

»Das sind unsere Urgesteine«: Die Mostviertler BlechMusikanten spielen am 10. Juni bei AufhOHRchen im Lilienfelder Wirtshaus Leopold auf.  |  NOEN, Gregor Semrad

Auf der Alm waren sie schon, die Musikanten. Im Mai, zum Aufwärmen. Jetzt kommen sie ins Tal. Und spielen dort zum AufhOHRchen auf. Denn: Niederösterreichs größtes Volksmusikfestival steht vor der Tür. Zum 24. Mal. Und zum ersten Mal im Traisentaler Lilienfeld. „Wir“, sagt man dazu bei NÖs Volkskultur, „wir wandern ja immer.“ Von einem Viertel zum nächsten, von einem Dorf zum anderen. In ganz wenigen war man schon zweimal. In Lilienfeld war man noch nie. Und kommt mit gut 1.000 Volksmusikanten – und noch ein paar anderen Neuheiten.

Klassik, zum Beispiel. Die stand bei AufhOHRchen noch nie am Programm. Und darf im ehemaligen Schlafsaal im Lilienfelder Stift gleich eröffnen – mit Schubert und Haydn und Chor, Orchester und Karen De Pastel an der Orgel (8. Juni, 19 Uhr).

Flashmob am Samstagvormittag in Lilienfeld

Oder: Workshops. Davon gibt’s heuer einen. Der heißt „Mit allen singen“. Und den leitet im Lilienfelder Stiftspark der Volksmusiker, Würdigungspreisträger und St. Oswalder Norbert Hauer (10. Juni, 15 Uhr). Oder: Straßenmusik. Moderner: Einen Flashmob will man am Samstagvormittag in den Straßen von Lilienfeld kreieren. Sänger und Musikanten aller Art willkommen!

Außerdem am Programm: Wirtshausmusik, Abendkonzerte, Chortreffen, Gottesdienste und das traditionelle Miteinander aufhOHRchen zum Abschluss am Sonntagnachmittag. Volkskultur NÖ-Geschäftsführerin und aufhOHRchen-Initiatorin Dorli Draxler: „Besonders beeindruckend sind heuer die Initiativen der Schulen und Musikschulen. Beispielsweise gingen die Schüler des Gymnasiums Lilienfeld auf kulturelle Wurzelsuche. Und im friedlichen Miteinander können auch die Traditionen der Region zum Blühen kommen!“

www.aufhorchen.at