Erstellt am 21. Oktober 2015, 08:37

von Martin Gebhart

Das Lob der Gräfin. Wolfgang Sobotka erhielt für Aktion „Natur im Garten“ auf Insel Mainau den „Sonja-Bernadotte-Preis“ überreicht.

Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka (2. v. r.) erhielt von Karl Zwermann, Präsident der Deutschen Gartenbaugesellschaft, Gräfin Bettina Bernadotte und Till Backhaus, Minister aus Mecklenburg-Vorpommern, (v. l.) den »Sonja-Bernadotte-Preis« für »Natur im Garten« überreicht.  |  NOEN, Zischkin

Dort residiert die Adelsfamilie der Bernadotte und führt diese Insel als privatrechtliche Stiftung. Nach dem Motto: „Gärtnern um des Menschen und um der Natur willen“.

Im Schloss auf dieser Insel erhielt ÖVP-Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka am Freitag als erster Österreicher den „Sonja-Bernadotte-Preis für Wege zur Naturerziehung“ für die Aktion „Natur im Garten“ verliehen. Geschaffen wurde der Preis 1992 von der Deutschen Gartenbaugesellschaft (DGG) unter dem Vorsitz von Gräfin Sonja Bernadotte.

Deren Tochter, Gräfin Bettina Bernadotte, überreichte Sobotka die Auszeichnung im Rahmen der Jahreshauptversammlung der DGG. Die Laudatio hielt Till Backhaus, SPD-Minister aus dem deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, das die Aktion „Natur im Garten“ bereits übernommen hat. Zitat: „Aus dem Pflänzchen von Sobotkas Idee ist im wahrsten Sinne des Wortes ein früchtetragender Garten entstanden.“

Erdreich in Gärten als Sondermüll

Sobotka selbst erläuterte in seiner Dankesrede den vielen anwesenden Gartenfreunden, wie die Aktion entstanden sei. Weil NÖ-Umweltberater darauf aufmerksam gemacht hatten, dass gedüngtes Erdreich in den Gärten zu Sondermüll geworden ist. Sobotka widmete den Preis allen Mitstreitern von „Natur im Garten“. Und: „Es ist eine jener Auszeichnungen, die mir emotionell besonders viel bedeuten.“