Erstellt am 05. Mai 2016, 00:04

von Ewald Baringer

Im Glanz des Ostens. Bilaterale Begegnungen am Rande der feierlichen Ausstellungseröffnung im Stift Klosterneuburg.

Prominente Eröffnung: Bulgariens Kulturminister Vezhdi Rashidov, Metropolit Antonym, Propst Bernhard Backovsky, Landeshauptmann Erwin Pröll, Bulgariens Präsident Rosen Plevneliev, Georg Kapsch (Kapsch Group) & Judith Havasi (Vienna Insurance Group).  |  NOEN, RGE-Media Production

Die Entwicklung des Christentums und der christlichen Kunst in Bulgarien vom 4. bis zum 17. Jahrhundert zeigt die Sonderausstellung „Glanz des Ostens“ im Stiftsmuseum Klosterneuburg anhand von 125 Exponaten aus den Beständen des archäologischen Nationalmuseums Sofia – Exponate, die erst zum zweiten Mal außerhalb Bulgariens zu sehen sind.

Goldschmiedearbeiten, liturgisches Gerät, architektonische Fragmente und nicht zuletzt
einige der bedeutendsten Ikonen Bulgariens belegen die Tradition christlicher Zivilisation an der Schnittstelle von Okzident und Orient. Bemerkenswert vor allem an den frühen Objekten – Reliquiare und kleine Objekte der Kirchenausstattung – ist eine ganz eigene Formensprache, die das antik-römische Erbe aufnimmt.

Der bulgarische Staatspräsident Rosen Plevneliev nahm anlässlich der Eröffnung auch zur politischen Situation in Europa Stellung. „Außengrenzen schützen, Menschenrechte respektieren“, lautete sein Fazit. In schwierigen Zeiten müssten die Familienmitglieder zusammenhalten. Dem pflichtete auch Landeshauptmann Erwin Pröll bei, für den europäische Kultur eine wichtige Kraftquelle darstellt.