Erstellt am 15. Oktober 2015, 06:27

von Verena Randolf

Clara Luzia: "Dieser Weg ist schwierig!". Die gebürtige Weinviertlerin ist nicht nur seit ihrem Titelsong für Andreas Prohaskas Alpen-Western „Das finstere Tal“ gefragt.

Schon als Kind hat Clara Luzia »Pop-Sängerin« als Berufswunsch in die Freundschaftsbücher ihrer Klassenkameraden geschrieben. Mittler-weile ist die Oberretzbacherin eine der bekanntesten Sängerinnen Österreichs.  |  NOEN, zVg

„Grundsätzlich wär’s praktisch, ja!“, lacht Clara Luzia. Ihre Eltern haben in Oberretzbach ein kleines Weingut. Der Weinbedarf der Sängerin könnte also gedeckt sein, nur: „Ich bin halt Biertrinkerin. Wein vertrage ich leider überhaupt nicht, davon werd’ ich sehr schnell betrunken!“, erzählt sie.

Momentan weilt die Künstlerin, die gebürtige Weinviertlerin ist, in Kärnten. Für das Theaterprojekt „Lavant“, das anlässlich des 100. Geburtstages der Dichterin Christine Lavant im Stadttheater Klagenfurt aufgeführt wird, hat die 37-Jährige eigens eine Reihe von Liedern komponiert. Nahezu zeitgleich veröffentlichte sie ihr mittlerweile sechstes Studioalbum: „Here’s to Nemesis“. „Ja,“ meint sie, „es ist sehr viel zu tun im Moment, aber das ist mir lieber als die Phasen, wo nichts passiert, das ist unangenehmer.“

"Meine Mama hat mich gefragt,
wann ich mir einen ordentlichen Job suche“

Seit 2011 ist die Sängerin mehr oder weniger unentwegt auf Tour, 2014 lieferte sie den Titelsong für Andreas Prohaskas Alpen-Western „Das finstere Tal“, sie ist Gewinnerin des „Amadeus-Award“ und in Mirjam Ungers Musik-Doku „Oh yeah, she performs“ verkörpert sie eine der vier Hauptprotagonistinnen. „Trotzdem hat mich meine Mama erst vor kurzem wieder gefragt, wann ich mir einen ordentlichen Job suche“, lacht sie, „meine Eltern sehen halt, wie schwierig dieser Weg ist. Ich merke aber, dass sie dennoch stolz sind und gerne zu meinen Konzerten kommen.“

Nächste Gelegenheit in Niederösterreich: Am 12. November im Cinema Paradiso, St. Pölten, und am 13. 11. in der Red Box Mödling.