Erstellt am 03. März 2016, 11:35

von Michaela Fleck-Regenfelder

Das Abschiedsfest für Zierhofer-Kin. Tomas Zierhofer-Kin lädt ab 29. April zum letzten Donaufestival unter seiner Intendanz. Und zeigt statt eines Best of jede Menge Neues jenseits der Normen.

Bei der Programmpräsentation des Donaufestival 2016: Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll (links) mit dem künstlerischen Leiter Tomas Zierhofer-Kin (rechts) und seinem Nachfolger Thomas Edlinger (Mitte). Foto: NLK Reinberger  |  NOEN, ERNST REINBERGER
Tomas Zierhofer-Kin lädt ab 29. April zum letzten Donaufestival unter seiner Intendanz. Und zeigt statt eines Best of jede Menge Neues jenseits der Normen.

"Dass es solange andauert, war in der Startphase keinesweg klar." Und heute? "Kratzen wir schon am 30-Jahr-Jubiläum", resümiert Landeshauptmann Erwin Pröll.

Zwölf Jahre davon hat Tomas Zierhofer-Kin Niederösterreichs jüngstes, lautestes und kritischstes Festival, das Donaufestival, programmiert. Und hat in Krems das gemacht, was Kunst für ihn tun soll: "fundamental alles in Frage stellen".

"Inhaltliche Zuspitzung" statt "Best of"

Zum Abschied gibt's ab 29. April also auch kein "Best of", sondern eher "eine inhaltliche Zuspitzung". Und ein Wiedersehen mit alt bekannten Gästen, wie den Performance-Kollektiven God's Entertainment oder Saint Genet.

Auch die Künstlergruppe Gelatin steht auf der Gästeliste des heurigen Donaufestivals. Und bittet zum Festivalschluss am 7. Mai zum kollektiven Publikums-Karaoke.

x  |  NOEN, Rolf Arnold


Noch vor dem Start, am 12. März, wird eine Kooperationsarbeit mit der Kunsthalle Krems eröffnet. Und zwar die Installation „Who with the fear is put beside their part“ von Saint Genet.

Das nächste Donaufestival 2017 wird Thomas Edlinger kuratieren – mit, wie er sagt, „einer Art Neuanfang“.
www.donaufestival.at

x  |  NOEN, Hawkins