Erstellt am 29. Februar 2016, 03:34

von Michaela Fleck-Regenfelder

Frauen, Frauen, Frauen. Große und kleine Geschichten zum Internationalen Frauentag von Baden bis Wiener Neustadt.

Adele Neuhauser  |  NOEN, Thomas Lüders

Heute kennt sie in ihrer Geburtsstadt kaum noch einer. Und doch haben sie einst Geschichte geschrieben, in der Politik, in der Wissenschaft, in der Kunst oder in der Gesellschaft. Und das meist gegen große Widerstände und noch größere Vorbehalte.

Sechs von ihnen holt der Mödlinger Verein „vielzeitig“ jetzt vor den Vorhang: Gertrud von den Brincken, Lisl Engels, Maria Janitschek, Hermine Regal, Lola Solar und Melanie Wissor.

x  |  NOEN, Salzburg Museum

Ihre Geschichten erzählt die Broschüre „Frauenspuren in Mödling“, die am 3. März in der Sala Terrena des Mödlinger Stadtamts präsentiert wird.

Und einer von ihnen, der 1916 in Mödling geborenen Malerin Lisl Engels, hat man 100 Jahre nach ihrer Geburt und 10 Jahre nach ihrem Tod auch gleich eine kleine, feine Gedenkausstellung gewidmet. Zu sehen von 3. bis 6. März, ebenfalls im Stadtamt. Kontakt: vielzeitig@gmx.at

Zwei ganz und gar nicht unbekannte, aber nicht weniger spannende Frauen hat sich der Badener Verein frauenzimmer zum Internationalen Frauentag eingeladen.

x  |  NOEN, Elfriede Hammerl
Autorin Elfriede Hammerl (Foto links) und TV- und Theater-Star Adele Neuhauser (Bild oben) werden am 6. März am Podium des Arnulf Rainer Museums im Badener Josefsplatz diskutieren, und zwar über das Thema „Frauen im 21. Jahrhundert“.

Moderiert wird das Podiumsgespräch von Eva Woska-Nimmervoll, im Anschluss darf auch das Publikum mitreden. www.arnulf-rainer-museum.at

Einen Tag später, am 7. März, stehen drei Frauen und ein Mann auf der Bühne des Wiener Neustädter Stadtmuseums. Und spielen „Frauengeschichten“ – verschwiegene, vergessene oder verdrängte. Spielleiterin beim Playbacktheaterabend des sog.THEATERS ist Brigitte Tauchner, zur Einstimmung davor gibt’s Kulinarisches von Edith Höller. http://stadtmuseum.wiener-neustadt.at

x  |  NOEN, Filmladen

Und das St. Pöltner Cinema Paradiso hat gleich den ganzen März zum Monat der Frauen erklärt.

Und spielt von 7. bis 28. März sechs spannende, berührende, aufrüttelnde und Oscar-verdächtige Geschichten von tapferen Mädchen, kämpferischen Frauen, Vorzeige-Feministinnen, Kriegs-Töchtern, Rock-Röhren und Müll-Mädchen.

Zu den Filmen gibt’s auch jede Menge Publikumsdiskussionen, zum Beispiel gleich am 7. März mit Regisseurin Barbara Caspar zu ihrem Film „Hildegart oder: Projekt Superwoman“, am 9. März mit Regisseurin Mirjam Unger und Darstellerin Ursula Strauss zur NÖ-Premiere von Christine Nöstlingers „Maikäfer flieg“ (Foto links oben) oder am 17. März mit Frauenbeauftragten, Aktivisten, Politologinnen und Politikerinnen zu Hanna Polaks „Something better to come“. www.cinema-paradiso.at