Erstellt am 20. Januar 2016, 05:18

von Verena Randolf

Fredi Jirkal: „Streber“ und „Staatsfreund“. Seit 2002 ist Fredi Jirkal Vollzeit-Kabarettist. Davor war er Postbeamter.

Kabarettist Fredi Jirkal, der gebürtige Wiener, lebt seit 14 Jahren mit seiner Frau und seiner Tochter in Pellendorf, im Bezirk Mistelbach.  |  NOEN, U. Leitner
Einen „Streber“ und Schlimmeres haben sie ihn genannt: Als Kabarettist Fredi Jirkal am Set von „Zum Brüller – Der Komedy Klub“ ankam, konnte er seinen Text auswendig. „Und nicht nur den“, lacht der ehemalige Postbeamte, „auch den der anderen.“ So kam es zu dem wenig schmeichelhaften Spitznamen. „Das mache ich sicher nie mehr ... mich so gut vorbereiten!“, schmunzelt er.

Am 11. Februar ist Jirkal an der Seite von Andreas Vitasek, Ingolf Lück, Gerald Fleischhacker und Co. im neuen „Servus TV“-Comedy-Format zu sehen. „Mit den ganz Großen gemeinsam vor der Kamera stehen, das war toll. Blamieren wollte ich mich da nicht, aber ich bin ohnehin spontan. Und in dieser Branche kommt es eh immer anders, als man denkt“, erklärt er.

Seit 2002 ist Jirkal Vollzeit-Kabarettist. „Ja“, lacht er, „ich bin wohl Staatsfreund Nummer eins. Damals habe ich meinen Job als Beamter aufgegeben. Einen Zweiten, der eine so sichere Arbeit freiwillig kündigt, kenne ich nicht, aber meine Frau hat mir damals die Angst vor diesem Schritt genommen. Wir sind beide sehr positive Menschen, und heute kann ich sagen: Es geht mir blendend. Das war absolut die richtige Entscheidung!“

Nächste Gelegenheit, den 48-Jährigen in Niederösterreich live auf der Bühne zu sehen: am 24. 2. in Mödling und am 27. 2. in Strasshof.