Erstellt am 28. Juli 2016, 07:00

von Anita Kiefer

"Vorverkauf rennt supergut". Kartenvorverkauf ist auf Kurs. Heuer neu: Cashless-System und erhöhtes Müllpfand. Kopal-Kaserne wird nicht genützt.

Mehr als 120.000 Gäste werden beim Frequency 2016 erwartet, so die Schätzung von Veranstalter Harry Jenner.  |  Rene Huemer

Es ist das mittlerweile achte Jahr des Frequency-Festivals in der Landeshauptstadt St. Pölten. Und auch heuer hat es Veranstalter Harry Jenner wieder geschafft, von 17. bis 20. August hochkarätige Musiker an die Traisen zu holen – etwa die Sportfreunde Stiller, Parov Stelar, Deichkind, Paul Kalkbrenner, Bilderbuch und Limp Bizkit, um nur einige zu nennen.

Der Kartenvorverkauf jedenfalls, der „rennt supergut“, sagt Frequency-Boss Harry Jenner. Genaue Vorverkaufszahlen gibt er wie in den Jahren davor nicht bekannt, nur so viel: Die im Vorjahr angestrebten 120.000 Gäste „schaffen wir sowieso“.

Frequency-Veranstalter Harry Jenner.
 
 |  Frequency

Und diesen Gästen will Jenner auch etwas bieten. Deshalb wird wie in den vergangenen Jahren der Wohlfühl-Faktor am Frequency hochgehalten.

„Mein Spruch war immer schon: ‚Es sollen drei Tage entspannter Urlaub mit Freunden und guter Musik sein‘. Und damit ich entspannt bin, muss ich mich wohlfühlen. Die early bird-Camper sind ja fünf Tage vor Ort.“ Deswegen wird es wie im Vorjahr wieder Stylewaggons sogar mit Föns geben.

Neu ist heuer, dass das Frequency wie schon das Nova Rock im Burgenland bargeldlos wird. Bezahlt wird via aufladbarer Karte. Die könne man schon vorab im Onlineshop auf frequency.at aufladen, empfiehlt Jenner. Die Idee zum sogenannten Cashless-System ist nicht neu.

"Wollte das schon vor fünf Jahren machen"

„Ich wollte das schon vor fünf Jahren machen“, sagt Jenner – die Registrierkassenpflicht sei jetzt Stein des Anstoßes gewesen, das Cashless-System auch umzusetzen. Neu ist heuer auch, dass das Müllpfand auf zehn Euro angehoben wird. Und: Das Areal der Kopal-Kaserne wird erstmals nicht für das Festival genützt.

Dass es heuer mit dem Mittwoch das sogenannte Prequency gibt, ist ebenfalls keine neue Idee. „Wir hatten das am Salzburgring auch schon.“ Im vergangenen Jahr ist der Plan, den Mittwoch auch zu nützen, durch das weitläufige Areal mit eben der Kopal-Kaserne verworfen worden.

Persönlich freut sich Jenner heuer auf eine Vielzahl an Bands. „Es ist jedenfalls genug dabei. Die Sportfreunde Stiller haben möglicherweise neues Material im Gepäck“, verrät er. Und: „Manu Chao hat live sowieso immer was.“ Und außerdem will er auch Alle Farben, Rudimental und die Last Shadow Puppets sehen.