St. Pölten

Erstellt am 17. August 2016, 15:04

von Mario Kern

Camper bleiben am Ufer. Festival-Boss zerstreut Gerüchte, Gäste dürften 2016 nicht an der Traisen zelten. Auch die Wohnmobile haben mittlerweile ihren Platz. Das Green Team sucht noch Freiwillige.

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Schnell war den Frequency-Campern klar, dass es sich nur um ein Gerücht handelt: Zeitungen und Radios hatten noch vor einigen Tagen verlautbart, dass dieses Jahr nicht direkt an der Traisen gecampt werden dürfe. Mittlerweile stehen dort die ersten Zelte.

„Diese Gerüchte waren natürlich wieder völliger Blödsinn, wir sind sie aber mittlerweile schon gewohnt“, reagiert Frequency-Boss Harry Jenner. An der Camping-Situation habe sich absolut nichts geändert, so Jenner. Der bis vor kurzem nicht festgelegte Caravan-Camping-Platz ist mittlerweile auf dem Geländeplan am Ostufer der Traisen eingezeichnet: Er reicht von Höhe Gwercher bis zur Harlander Brücke.

Schnellerer Ablauf dank Cashless-System

Viele der eintrudelnden Besucher haben die Gelegenheit genutzt und Karten für bargeldlosen Zahlungsverkehr vorbestellt. „Sicher müssen die Gäste erst warm werden mit dem Cashless-System, es trägt aber sicherlich zu schnelleren Abläufen am Festival-Gelände bei.“ Die für dieses Jahr angekündigten strengeren Kontrollen beim Festival-Eingang (die NÖN berichtete) müsse man beim Frequency-Besuch allerdings schon einplanen. „Da kann ich empfehlen, so wenig Gepäck wie möglich mit dabei zu haben. Das erspart einem selbst und anderen lange Wartezeiten.“ Auch die Bestellung von Getränken über den Webshop auf der Festivalseite www.frequency.at würde den Zugangsprozess beschleunigen.

Für ihr Green Team sucht die Jugend-Umwelt-Plattform Jump Freiwillige. „Wir wollen auf 150 Volontäre kommen“, erhofft sich Leiterin Claudia Kinzl. Das Green Team wäre damit halb so groß wie im Vorjahr. „Wir wollen uns diesmal statt der Bewusstseinsbildung aufs Müllsammeln fokussieren und hoffen auf den Vorzeigeeffekt.“ Saubere Plätze am Gelände sollen die Besucher animieren, umweltbewusster zu agieren.