Erstellt am 19. August 2016, 08:29

von Florian Bruckmüller

Perfekter Start ins Festivalwochenende. Traumhaftes Festivalwetter bot sich dem Publikum am ersten Frequency-Tag in St. Pölten an. Friedliche und ausgelassene Stimmung entlang des Traisenufers sorgten für Urlaubsflair in der Landeshauptstadt.

Florian Bruckmüller

Auch das Line-up am frühen Nachmittag brachte die ersten Tanzbeine zum Schwingen. Fat Freddy's Drop, Tagträumer, Miike Snow, Jack Garret und Skero sorgten In- und Outdoor für eine perfekten Soundtrack zum sommerlichen Wetter in St. Pölten.

Alternative Pop zum Mitsingen auf der Spacestage

Die britische Band Bastille hatte nicht nur ihre Hits wie "Pompeii", "Things we lost in the fire" oder "Of the Night" mit im Gepäck, sondern präsentierte auch neues Material von ihrem im September erscheinenden neuen Album. Frontman Dan Smith animierte das Festivalpublikum zum Mitsingen und sorgte für ein weiteres Highlight am ersten Festivaltag.

Bilderbuch: Prince trifft auf Falco

Der erfolgreichste österreichische Musikexport der letzten Jahre zeigte sich als würdiger Co-Headliner am Donnerstag. Die vier Wiener rund um Frontmann Maurice Ernst hatten die Frequency-Menge mit ihrer Mischung aus Indierock und Funk/Hip Hop-Rhythmen ab der ersten Nummer fest unter Kontrolle. Spätestens beim Hit "Maschin" kochte die Partystimmung auf der Space Stage endgültig über.

Zeitgleich auf der Green Stage konnte man Star-DJ Paul Kalkbrenner bei seiner Arbeit bewundern. Der Berliner begeisterte mit tanzbarem Techno und eindrucksvoller Licht- und Video Show.

Die "professionellen Partymacher"Deichkind sorgten für einen ekstatischen Abschluss des ersten Festivaltags auf der Hauptbühne. Die Hamburger sind kein unbeschriebenes Blatt in der Landeshauptstadt: Schon 2011 sorgten sie am VAZ-Gelände für "Krawall und Remmidemmi". Dieses Jahr warteten die Elektro-Funk-Hip Hop-Chaoten mit einem noch opulenterem Bühnenbild auf.

Dröhnende Bässe, überdimensionale Gummigehirne, Lichtanzüge und die schon als Markenzeichen der Band bekannten Pyramidenköpfe sorgten für viel Bewegung auf der Bühne. Deichkind wissen, wie sie die Menge begeistern können.

Rotes Kreuz: Ruhiger Auftakt

Auch was die Rot-Kreuz-Einsätze betrifft, verliefen die erste Nacht und der Donnerstag ruhig. Bis Donnerstag-Abend wurden rund 270 Versorgungen durchgeführt.

Als Schwerpunkte waren kleine Schnittwunden, Prellungen, Verstauchungen, Insektenstiche und einige Unterkühlungen zu verzeichnen.

In den konzertfreien Zeiten sind rund 80 Sanitäter sowie zwei Notärzte im Einsatz, am Nachmittag verstärkt ein dritter Notarzt das Team und die Sanitäter werden auf 120 Personen aufgestockt.

Trotz heißer Musik sind die Nächte kühl. Das Rote Kreuz empfiehlt den Festivalbesuchern, die erst jetzt anreisen, nicht auf wärmere Kleidung und Regenschutz zu vergessen.

Einsatzstab: Werner Schlögl, Stefan Gugerell  |  Öst. Rotes Kreuz / Wolfgang Brückler