Erstellt am 23. August 2016, 05:01

von Teresa Sturm und Anita Kiefer

„Ist ’ne Riesen Ehre!“. Thomas M. Schneider, Sänger und Frontman der Band Tagträumer, sprach mit Teresa Sturm und Anita Kiefer.

Thomas M. Schneider, Sänger und Frontman der Band Tagträumer  |  NÖN, Susanne Hassler

NÖN: Was bedeutet es, heuer am Frequency Festival auftreten zu dürfen?
Thomas M. Schneider: Einige von uns waren die letzten drei Jahre als Gäste am Frequency und haben darüber gescherzt und davon geträumt, mal dort zu spielen. Daher ist es uns ’ne Riesen Ehre!

Welchen von den anderen Frequency-Acts wollen Sie unbedingt sehen?
Es ist insgesamt ein sehr vielseitiges Line-Up und deshalb ist für jeden von uns was dabei. Bilderbuch und Bastille werden wir auf jeden Fall zusammen sehen und definitiv dazu feiern!

Den Tagträumern haftet ein bisschen das Image einer Schmuse-Boyband an. Nervt das?
Zu der Frage ist es schwer, etwas zu sagen. Am ehesten ist die Antwort irgendwo im Songtext von „Die Ärzte – Lasse Reden“ zu finden.

Die Band verbringt aktuell viel Zeit im Studio, auch nach dem Frequency ging’s gleich dorthin zurück. Woran arbeiten Sie gerade?
Wir arbeiten an unserem neuen Album. Wann es genau kommt, kann man nicht sagen. Aber es wird kommen!

Eine Neverending Story ist ja die regelmäßig wiederkehrende Forderung, Ö3 solle doch mehr österreichische Künstler spielen. Die Songs von Tagträumer spielt der Sender schon seit Jahren. Warum andere nicht?
Wir können nicht sagen, warum. Am Ende des Tages ist Tagträumer eine Band wie jede andere. Es war mit „Sinn“ einfach Glück. Reiner Zufall, dass zu dem Zeitpunkt das Lied sehr gut funktioniert hat und wir uns dadurch eine Fanbase aufbauen konnten.

Was ist Ihr Rat, den Sie noch unbekannten Künstlern geben würden?
Macht euer Ding, egal welche Form von Kunst ihr ausübt! An Musiker: Lasst euch nicht verdrehen und lasst die Verträge bitte von Musikanwälten prüfen – und zwar nur von Musikanwälten! Nicht direkt aufgeben, wenn’s einmal nicht klappt. Auch wir sind schon des Öfteren am Boden gewesen und hatten Angst. Und zu guter Letzt: Liebt die Musik – lebt die Musik – seid die Musik!