Erstellt am 24. Februar 2016, 05:34

von Thomas Jorda

Fünfhundert Jahre römische Herrschaft. Signifikante Erinnerungsbauten und historische Ereignisse der Römischen Herrschaft

Nachbau einer römischen Therme in Carnuntum.  |  NOEN, atelier-olschinsky

Erinnerung an die Römer. Es gibt einige signifikante Erinnerungsbauten und historische Ereignisse, die wir heute noch eng mit der Herrschaft des Römischen Reiches auf dem Gebiet des heutigen Niederösterreichs verbinden. Dazu gehören die Ruinen von Carnuntum, dazu Relikte in Mautern, Tulln, Traismauer und Zeiselmauer, also Reste des Limes.

Große Bauten, große Ereignisse. Vor allem faszinieren die eindrucksvollen Reste des Heidentors, die Ereignisse rund um Kaiser Marcus Aurelius in Carnuntum und die Rolle der Stadt in der Etablierung des christlichen Glaubens als Staatsreligion im Römischen Reich.

Bis die Awaren kamen. Die Region des heutigen Niederösterreichs südlich der Donau wurde also kurz vor und um die Zeitenwende Teil des Römischen Reiches und im Lauf des ersten Jahrhunderts nach Christus in die Provinz Pannonia eingegliedert. Die Römer blieben das beherrschende Volk, ehe der römische Einfluss mit der Völkerwanderung zurückging und im ausgehenden sechsten Jahrhundert vollständig verschwand. Nach dem Zusammenbruch des Reiches hatten das asiatische Volk der Awaren und die von ihnen bedrängten Slawen aus dem Osten und Südosten kommend die ehemals römischen Provinzen Pannonia und Noricum besiedelt. 

Nächste Woche: Marcus Aurelius