Erstellt am 09. Februar 2016, 03:13

von Christine Haiderer

Gemeinsam genießen. Am Sonntag ist Valentinstag. Vielleicht ein Anlass, sich wieder Mal Zeit für die Beziehung zu nehmen, für gemeinsame Erlebnisse …

Womit man seiner Liebe eine Freude machen kann? Mit einem gemeinsamen Frühstück zum Beispiel.  |  NOEN, clownbusiness/Shutterstock.com

Für die einen ist er der Tag der Liebe. Für andere ein Tag wie jeder andere. Und: Für Paar-Coach Dominik Borde ist der Valentinstag „eine von Tausenden Gelegenheiten, dem Partner zu zeigen, dass man ihn liebt“.

Der Valentinstag erinnert an das, worum es in einer Beziehung geht, an gemeinsame Zeit, Nähe und Romantik, daran, einander etwas Gutes zu tun. Für all das bleibt im Alltag wenig Zeit, man schiebt es auf, vergisst es.

Allerdings: „Gute Absichten alleine sind für eine langfristige, glückliche Beziehung zu wenig. Erfolgreiche glückliche Paare haben Beziehungsrituale.“ Zum Beispiel jeden Freitag gemeinsamen spazieren zu gehen. Oder am Jahrestag einen Ausflug zu machen. Oder am Wochenende gemeinsam zu frühstücken.

Wer will, kann auch den Valentinstag zum Anlass nehmen für ein alljährliches Ritual, ein gemeinsames Erlebnis. Ah ja: „Erlebnisse bleiben immer länger in Erinnerung.“ Und: „Sie machen mehr Spaß als bloße Geschenke“, so der gebürtige Perchtoldsdorfer. Morgenmuffel können dabei auch abends aktiv werden und seine Liebe beziehungsweise seinen Lieben zum Essen ausführen.

„Frauen lieben Überraschungen“

Vielleicht, ohne zu verraten, wohin es geht. „Frauen lieben Überraschungen“, so Borde. Und Männer? Hat man vor, etwas Technisches zu schenken, sollte man genau wissen, was er will, rät der Coach für Singles und Paare.

Auf der Suche nach dem passenden Geschenk lohnt es sich, achtsam zu sein, was der andere so sagt, tut, sich wünscht. Und eine persönliche Note macht ein Geschenk besonders. Ein selbst gestalteter Rahmen zum Foto etwa. Oder ein paar nette Zeilen darüber, wie sehr man den anderen liebt.

Keine Angst: „Man muss kein Dichter sein.“ Schenken kann man auch etwas, das an die Anfänge der Beziehung erinnert, etwas, das Spaß macht. Und Freude bereiten kann auch eine liebevolle SMS, ein Babysitter, damit man wieder mal Zeit für sich alleine hat …



Tipp: Wenn einem ein Geschenk übrigens nicht zusagt, sollte man nicht betonen, wie schrecklich man es findet, sondern statt dessen unterstreichen, dass man die Aufmerksamkeit schätzt, so Borde. Und vielleicht erwähnt man nebenbei, worüber man sich besonders freuen würde, vor allem kurz vorm nächsten Valentinstag.