Erstellt am 10. März 2016, 13:25

von Michaela Fleck-Regenfelder

Horn goes West. Niederösterreichs ältestes Kammermusikfest schaut in seiner 38. Saison nach Amerika. Und macht sich mit 50 Konzerten und 54 Kursen auf zu "neuen Horizonten".

Michaela Reingruber - "Panamericana"  |  NOEN, dieter schewig
Sie waren die ersten. Und sie sind noch lange nicht müde. Im Gegenteil. Schließlich bricht Geiger und Festivalgründer Bijan Khadem-Missagh in seiner 38. Saison gerade zu "neuen Horizonten" auf. Genauer: nach Amerika.

Dort hat Niederösterreichs Kammermusikfestival heuer seinen programmatischen Schwerpunkt gesetzt - das fängt bei Strawinsky und Barber an und hört erst bei Gershwin, Dvorak und Piazzolla auf. "Die Welt", sagt Bijan Khadem-Missagh, der bei Allegro Vivo nicht nur die Musik, sondern auch die Religion und die Medizin schon seit Jahren aufs Programm setzt, "ist aus dem Gleichgewicht. Und wir sitzen am Rande des Festlandes und wissen nicht, wohin es gehen soll." Insofern ist man mit dem heurigen Motto "Neue Horizonte" auch "am Puls der Zeit".

x  |  NOEN, Nancy Horowitz


50 Konzerte von Altenburg bis Göttweig hat man heuer zwischen Anfang August und Mitte September geplant, dazu noch einmal so viele Kurse für Kinder, Jugendliche, Studenten und Meister. Denn: „Das Herz von Allegro Vivo ist die Sommerakademie“, so Geschäftsführer und Cellist Nikolaus Straka.

Gestartet wird mit den Kursen und Konzerten am 5. und 6. August, zwar wie jedes Jahr mit gleich drei Eröffnungskonzerten im Gmünder Palmenhaus und in der Altenburger Stiftsbibliothek.

Programm und Karten: www.allegro-vivo.at