Erstellt am 20. Januar 2016, 05:38

von NÖN Redaktion

Comedy zu dritt. Rebecca Carrington, Cellistin, Komikerin & gebürtige Britin, im Gespräch mit Michaela Fleck über Träume, Pläne und Partner.

Rebecca Carrington  |  NOEN, Soares

NÖN: Diesen Samstag eröffnen Sie mit „Dream a little dream“ die neue Saison in der Bühne im Hof. Was gibt’s denn da zu hören?

Carrington: Eine Mischung aus Musik und Comedy, garniert mit Geschichten aus dem Alltag. Es gibt Momente, in denen wir über Liebe sprechen und singen, über unsere Träume und vielleicht über die Träume des Publikums. Der (Cello-)Bogen spannt sich von Bach bis Bowie und Knef bis Klezmer.

Wie kamen Sie überhaupt nach St. Pölten?

Carrington: Ich war schon vor einigen Jahren mit meiner One-Woman-Show in St. Pölten. Und ich freue mich sehr, dass ich mit meinem Mann zurückkomme!

Die beiden, mit denen Sie jetzt auf der Bühne stehen, sind Ihr Mann Colin und Ihr Cello Joe. Ist es zu dritt schwieriger? Und machen sich die Herren auch mal Konkurrenz?

Carrington: Es macht immer mehr Spaß, die Bühne zu teilen. Ich war früher allein mit Joe, aber ich könnte sagen, dass das für mich zu einsam war. Jetzt gibt es viel mehr Farbe und Möglichkeiten. Joe ist auch zufrieden – und niemand ist eifersüchtig!

Bei Ihnen wird nicht nur gespielt – und das so gut, dass etwa Claudio Abbado nach einem Autogramm gefragt hat –, sondern auch hemmungslos geblödelt. Hat die ‚ernste‘ Musik nicht ohnehin mehr Humor dringend nötig?

Carrington: Gespottet wird bei uns nie! Wir spielen nur Musik, die wir von Herzen lieben und die jeder kennt, aber so noch nie gehört hat. Ich wurde von meinen Kolleginnen und Kollegen in der klassischen Welt sehr ermutigt, Comedy weiterzumachen.

Was wollen Sie noch verwirklichen?

Carrington: Wir haben seit vorigem Jahr ein Programm mit Orchester. Das wollen wir weiterentwickeln.

  www.buehneimhof.at