Erstellt am 02. Februar 2016, 09:58

von Verena Randolf

Karl Hohenlohe: Live vom Ball der Bälle. Moderator Karl Hohenlohe lebt zum Teil im Weinviertel. Die Semesterferien verbringt er gerne auf der Skipiste, was bedeutet: „Nach dem Opernball muss ich heuer um 4 Uhr früh aufstehen, um meiner Familie in den Skiurlaub nachzufahren.“

Karl Hohenlohe  |  NOEN, ORF/ Leitner
Zwischen den vielen Sitzungen nimmt sich Karl Hohenlohe Zeit für ein Gespräch. „Ja geht schon“, sagt er, „jetzt habe ich ein paar Minuten!“

Die Live-Sendung zum Opernball folgt ihren eigenen Gesetzen und seit über 30 Jahren prägt Hohenlohe den TV-Abend gemeinsam mit Christoph Wagner-Trenkwitz im Kommentatoren-Kammerl. Was für die, in Spitzenzeiten, über eine Million Zuseher wie eine locker aus dem Ärmel geschüttelte Plauderei der beiden aussieht, wird in Wirklichkeit in zahlreichen Meetings und Besprechungen penibel vorbereitet:
„Wir wissen alles, über jeden prominenten Gast, der zugesagt hat“, meint er und erinnert sich: „Nur Cliff Richard hat es einmal geschafft zu kommen, ohne dass wir davon wussten.“

Etwas Besonderes trotz Routine

Der diesjährige Ball ist – trotz aller Routine – dennoch etwas Besonderes: Das viel beachtete Staats-Gewalze findet zum 60. Mal statt und, wie bei Jubiläen üblich: „Natürlich haben wir uns für die Zuseher die eine oder andere Überraschung einfallen lassen“, verrät der Moderator. Zum Beispiel zieren diesmal Fotos das Kommentatoren- Kammerl: „Bilder aus der Vergangenheit“, erklärt er und lacht. „Die zu sehen ist erschreckend und lustig zugleich!“

Wer nach Desirée Treichl-Stürgkh die Ballorganisation übernehmen soll, dazu sagt Hohenlohe nichts. Nur: „Ich hätte mich beim Staatsoperndirektor als Nachfolger angetragen, aber der hat nur gnädig genickt und gar nicht weiter reagiert.“ Der 60. Wiener Opernball: Am 6. 2., ab 20.15, auf ORF 2.